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Glockenturm des Heiligen Smolensker Zosimow-Männerklosters

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K 1900 wurde über der östlichen Wand ein hoher Glockenturm mit Turmuhr errichtet, entworfen von A. A. Latkov, der seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Architekt der Dreifaltigkeits-Sergius-Lawra war. Wahrscheinlich entwarf er auch andere Gebäude des Smolensker Zosimow-Klosters. Im 20. Jahrhundert wurden die Klostermauer und der Glockenturm stärker beschädigt als andere Gebäude der Abtei. Vom Glockenturm sind nur zwei untere Etagen erhalten, der östliche Teil der Umfriedung und die Umfriedung des Wirtschaftshofes sind vollständig zerstört. Wie das alles zur Blütezeit des Zosimow-Klosters aussah, wird im Buch des heiligen Märtyrers Serafim Chichagov erwähnt: "Eine steinerne Umfriedung von 300 Sazhen umgibt das hügelige Ufer des Flusses Molokhcha, früher einsam und verlassen. An den Ecken der Umfriedung erheben sich Türme mit gemütlichen kleinen Zellen für Mönche. Östlich der Umfriedung steht ein dreigeschossiger Glockenturm von 16 Sazhen Höhe mit Glocken, die 713 Pud 33 Pfund wiegen. Die große Glocke von 510 Pud hängt im zweiten Geschoss, die anderen im oberen. An den Glockenturm grenzen zwei Türme: in einem befinden sich Zellen, im anderen der Klosterladen zum Verkauf von Ikonen, Kreuzen und erbaulichen Büchern. Unter dem Glockenturm befinden sich Tore." Heute sieht der Glockenturm, einst ein prächtiges Bauwerk, sehr traurig aus.

Während des Krieges wurden unter dem Vorwand, dass der Glockenturm die Militäranlage, die seit 1925 auf dem Klostergelände ist, entblößt, zwei obere Etagen zerstört und die Mauer abgerissen. Lange Zeit befand sich im verbleibenden Teil des Gebäudes ein Wasserturm, aus dessen Tank das Wasser ständig nach außen überlief und die Wände hinunterlief, wodurch das Fundament unterspült wurde. Im Winter fror das Wasser und verwandelte den Glockenturm in einen riesigen Eiszapfen, was Jahr für Jahr das Mauerwerk zerstörte. Sogar heute kann man über den Toren des Glockenturms die Worte lesen: "Proletarier aller Länder vereinigt euch unter dem roten Banner der Arbeit", eine traurige Erinnerung an die gottlose Zeit. Der Glockenturm ist derzeit noch nicht an das Kloster zurückgegeben worden.

Geo-Punkt

Колокольня Свято-Смоленской Зосимовой мужской пустыни

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