Im Jahr 1810 erhielt der Hieromönch Gennadij den Segen zum Bau eines steinernen Glockenturms mit einer Kirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus und eines Krankenhauses mit einer Kirche im Namen des Heiligen Fürsten Alexander Newski. Der Glockenturm wurde im selben Jahr gelegt, aber die Arbeiten zogen sich bis zur Mitte des Jahrhunderts hin, und die Weihe des Tempels fand erst 1857 statt.
Der Historiker S.B. Bachmustow weist darauf hin, dass der Glockenturm wahrscheinlich vor Gennadijs Rücktritt im Jahr 1816 erbaut wurde, da er 1813 von Bischof Moisey für seine Arbeiten am Bau der Kathedrale und anderer Gebäude ausgezeichnet wurde. Die Alexander-Newski-Kirche wurde nicht erwähnt, was auf einen niedrigen Fertigstellungsgrad hindeutet, da die Mittel auf den Glockenturm gerichtet waren.
Bachmustow gibt an, dass die Fertigstellung des Glockenturms aufgrund der kleinen Kirche des Heiligen Nikolaus verzögert wurde, die vergessen wurde zu vollenden. In den 1820er Jahren erneuerten die Mönche das Innere und bestellten einen Ikonostase, der jedoch bis 1855 leer blieb, als der Archimandrit Nifont den Künstler Wasilij Demin beauftragte, Ikonen zu malen. 1857 weihte Bischof Warlaam den Tempel.
Die Architektur des Glockenturms wird als mächtiger Würfel mit dicken Wänden beschrieben, die große Lasten tragen können. Im Glockenturm gab es einen Tunnel für feierliche Anlässe, und eine Treppe führte in den zweiten Stock. Die Wände des zweiten Stocks waren dünner, aber ausreichend stabil. Der Glockenturm hatte klassizistische Elemente wie Giebel und Fenster und war auf den Moskauer Klassizismus ausgerichtet.
Leider wurde der Glockenturm und die Nikolauskirche in der Sowjetzeit stark beschädigt: Fresken und Ikonen wurden zerstört, und der Aufstieg wurde ruiniert. Trotz der Erhaltung der Hauptelemente hat die Mauerwerk in den oberen Etagen gelitten. Derzeit wurde die äußere Verkleidung ausgeführt, das Dach, die Kuppel und das Kreuz wurden wiederhergestellt, aber der Tempel benötigt weitere Restaurierung und den Austausch der heiligen Tore.
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