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Glockenturm der Dreifaltigkeitskirche in Ichalki

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Bis zur zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Ichalki eine mordwinische Siedlung, die dann russisch wurde. Die Ländereien von Ichalki gingen an die Bojaren Morosow, die die lokale mordwinische Bevölkerung stark ausbeuteten. Die Mordwinen flohen mit ihrem Eigentum und Vieh in den Südwesten. Um die verbleibenden Ernten zu sammeln, wandten sich die Morosows an die Mönche des Jagodinski-Klosters um Hilfe. Aus ihren Besitztümern brachten sie russische Bauern mit, die sie entlang der Ufer des Flusses Pjany ansiedelten. Auf Befehl der Morosows bauten die Bauern auf der hohen Uferkante der Pjany eine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit. Das Dorf wurde "Dreifaltigkeitsdorf" genannt, und in den Dokumenten jener Zeit wurde es als "Dreifaltigkeitsdorf, Ichalki" erwähnt.

Laut dem Erlass des Departements für den Schutz des historischen und kulturellen Erbes von Nischni Nowgorod und der Region Nischni Nowgorod vom 24. April 2000 wurde die ländliche Christgeburtskirche als Objekt des historischen und kulturellen Erbes anerkannt. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1799. Der Erlass 5-OD verlor jedoch am 20. Oktober 2014 gemäß Erlass Nr. 159 seine Gültigkeit.

Laut dem "Adresskalender der Nischni Nowgoroder Diözese" aus dem Jahr 1904 gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Dorf zwei hölzerne Kirchen, und der Bau einer Steinkirche war im Gange. Bis heute ist der Glockenturm erhalten, der mit Mitteln von A.B. Neidgart errichtet wurde. An dem Ort, wo die Kirche stehen sollte, verläuft jetzt die Straße Shatki, Perevoz.

Geo-Punkt

Колокольня церкви Троицы Живоначальной в Ичалках

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