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Klub von Alexei Kozlov

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An der Ecke des Bolshoi-Zlatoustinsky-Gässchen und der Maroseika-Straße befand sich im 17. Jahrhundert das Kleinrussische Hof, das zusammen mit der Gaststätte "Kleinrussland" der Straße ihren Namen gab, die zuvor als Pokrovka bekannt war. In der Mitte des 17. Jahrhunderts lagen hier zwei Höhlen des Diakons Andrei Nemirov, die später in den Besitz der Staatskasse übergingen und zum Kleinrussischen Hof wurden.

Am 12. Januar 1670 erließ der Zar ein Dekret, wonach Kosaken und Bürger aus kleinrussischen Städten, die geschäftlich und mit Waren nach Moskau kamen, sich im Kleinrussischen Büro registrieren und im Kleinrussischen Hof übernachten mussten.

Im Jahr 1872 baute der Architekt A.L. Ober ein vierstöckiges Mietshaus mit Geschäften im Erdgeschoss, das 1896 vom Architekten I.P. Zaleski fertiggestellt wurde. In diesem Gebäude befand sich das bekannte Moskauer Geschäft von A.F. Dyutfuas, wo Glaswaren verkauft wurden, die in der Fabrik in Butyrki hergestellt wurden.

Auf dem Stadtplan von 1716 ist die Apotheke "Maroseiskaya" verzeichnet, die bis zur Ankunft der sowjetischen Macht betrieben wurde. Im Jahr 1826 gab es hier das Optikgeschäft von Pristley, 1885 eine Theaterdruckerei und ein Geschäft für bronzene Wandleuchten, Kronleuchter und Anhänger von R. Kolbe. Im März 1851 eröffnete das berühmte gastronomische Etablissement des Kaufmanns Peter Belov mit einem goldenen Schild in Form eines Schweinekopfes, das zu den besten der Stadt wurde. Hier lebte Michail Alexandrowitsch Saltykow, bekannt als Voltaireaner und Liberaler. Der Dichter Alexander Puschkin besuchte diesen Ort am 20. Januar 1831, um Saltykow von dem Tod seines Schwiegersohns und Puschkins Freund aus dem Lyzeum, Anton Delwig, zu berichten.

Heute ist das Gebäude ein Denkmal der literarischen Moskauer Geschichte. Im Erdgeschoss befindet sich ein Kosmetikgeschäft, und in den drei oberen Etagen ein Jazzclub des bekannten Saxophonisten Alexei Kozlov.

Rechts vom Eingang des Clubs, auf den Mosaikpaneelen im Erdgeschoss zwischen den Schaufenstern des Kosmetikgeschäfts, kann man den lateinischen Buchstaben D sehen, das Symbol von Dyutfuas.

Geo-Punkt

Клуб Алексея Козлова

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