Der einschiffige Tempel zu Ehren der Kasaner Ikone der Gottesmutter wurde 1909 erbaut. Für seinen Bau spendete der Protopresbyter Ioann Ilyich Sergiev (bekannt als der gerechte Ioann von Kronstadt) 100 Rubel. 1934 wurde der Tempel geschlossen und in ein Getreidelager umgebaut.
1999 wurde in dem Dorf erneut eine orthodoxe Gemeinde registriert. Die Architektur der Kirche ist im eklektischen Stil gehalten, der Elemente des Klassizismus und der „russisch-byzantinischen“ Richtung vereint. Zum ersten Stil gehören die halbrunden Formen von Fenstern und Türen mit Schlussstein, deren Proportionen durch den Eklektizismus verändert wurden. Zum zweiten Stil zählen die seitlichen Fassaden des Quaders mit runden Fenstern des zweiten Lichtes, Kokoshniki und griechische Kreuze in der Dekoration. Die Dekoration der Kirche zeichnet sich durch Fragmentierung aus, dank zahlreicher Nischen, Breiten und Trockenkeksen.
Das Gebäude hat eine traditionelle längsachsige Komposition, die aus dem würfelförmigen Volumen des fünfkuppeligen Tempels mit halbrunder Apsis besteht, auf der sich eine kleine Kuppel, das Speisehaus und der dreigeschossige Glockenturm befinden. Zusätzliche Ausdruckskraft verleiht der Kontrast zwischen den großen Öffnungen des Glockenstuhls im dritten Geschoss und den paarweise angeordneten kleinen Fenstern im zweiten Geschoss.
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