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Steinerne Paläste Korobov

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Die steinernen Paläste Korobov, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Kaluga, wurden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Mitteln des Kaufmanns und Landältesten Kirill Ivanovich Korobov erbaut, der mit Salz, Brot und Hanf in den Städten des mittleren Russlands handelte. Heute befindet sich hier das museum- und heimatkundliche Zentrum „Paläste Korobov“, das seit 1997 Teil des Kaluger vereinigten Museums-Reserves ist. Das Hauptthema der Ausstellung des Museums ist „Russisches Haus“, zudem werden regelmäßig thematische Ausstellungen veranstaltet.

Die steinernen Paläste Korobov gelten als eines der ältesten Gebäude der Kaluger Region. Der Kunsthistoriker Pomerantsev weist darauf hin, dass ursprünglich nur das Erdgeschoss aus Stein war, während das obere Stockwerk bis Ende des 17. Jahrhunderts aus Holz blieb und danach umgebaut wurde. Nach dem Tod von Kirill Ivanovich im Jahr 1691 wurde das Haus unter den Erben aufgeteilt, wie in der „Getrennten Aufzeichnung der Kinder und Enkel von Kirill Ivanovich Korobov“ von 1697 angegeben. Die Nachkommen des Eigentümers besaßen die Paläste bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als der letzte Vertreter der Familie starb.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging das Gebäude an Evdokiya Vladimirovna Sukhozanet, die Frau des Kriegsministers, die die Paläste restaurierte. Nach der Renovierung wurde das Haus vermietet, die Mieter passten es ihren Bedürfnissen an, indem sie auf jeder Etage vier Zimmer einrichteten und die alten Kachelöfen sowie die Laterne auf dem Dachgiebel abbrachen. Später übergab Evdokiya Vladimirovna das Gebäude an die örtliche Adelsversammlung, und anschließend wurde hier die Kaluger Wissenschaftliche Archivkommission untergebracht.

Am 2. Mai 1897 wurde im Palast Korobov das Gouvernements-Historische Museum eröffnet, was eine neue Ära in der Geschichte des Gebäudes einleitete. Die Ausstellung des Museums umfasste fünf Vitrinen mit archäologischen Funden, Numismatik und Alltagsgegenständen. Das Museum war zwei Tage in der Woche geöffnet und im ersten Jahr besuchten es über 500 Personen. Nach der Revolution wurde das Museum vorübergehend geschlossen, überlebte jedoch. In den 1980er Jahren wurde im Gebäude zum ersten Mal seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Renovierung durchgeführt, bei der ein einzigartiger Schatz alter Münzen gefunden wurde, der Teil der Ausstellung wurde.

Heute empfängt das Museum weiterhin Besucher, und trotz seines Alters hat sich das Gebäude erstaunlich gut erhalten und stellt einen bedeutenden architektonischen und historischen Wert dar.

Geo-Punkt

Каменные палаты Коробова

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