Auf dem Gelände des Museums befinden sich mehrere Holzhäuser mit geschnitzten Fensterrahmen und Fassaden sowie eine Banja aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die mit Holz beheizt wurde, und ein gefällter Brunnen. Dieser Brunnen, der aus dem Dorf Selivanovo gebracht wurde, ist ein typischer Radbrunnen aus dem 17. Jahrhundert und ergänzt harmonisch die ländliche Landschaft.
Hinter den Häusern erheben sich zwei Windmühlen, die ein Beispiel für die Holzarchitektur des 18. Jahrhunderts darstellen. Neben ihnen steht eine Scheune aus dem 19. Jahrhundert, die zur Lagerung von Getreide und anderen Produkten genutzt wurde. Die ländliche Komposition wird durch zwei Trockenschuppen vervollständigt, die am Rand des Museumsgeländes liegen. Diese Bauwerke wurden zum Trocknen von Getreide verwendet und bestehen aus zwei Ebenen: im unteren Bereich befindet sich ein Ofen, und im oberen ein Platz zum Trocknen der Garben.
Heute können die Besucher des Museums nicht nur zwischen einzigartigen Exponaten spazieren und deren Schönheit genießen, sondern auch an einem Handwerksfestival teilnehmen. Während dieser Veranstaltung kann man den Handwerkern alter russischer Berufe bei der Arbeit zusehen und selbst in verschiedenen Tätigkeiten ausprobieren. Sie haben die Möglichkeit, Münzen zu prägen, zu weben, Holz zu bemalen, Töpferarbeiten zu machen und viele andere Handwerke auszuprobieren.
Das Suzdaler Museum für Holzarchitektur ist nicht nur ein rekonstruiertes altrussisches Dorf mit hervorragenden Beispielen der Holzarchitektur, sondern ein wahrer Portal in die Vergangenheit.
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