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Institut für experimentelle Medizin

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Der Bau des Gebäudes begann 1910 nach einem Entwurf von Karl Müfke im neoklassizistischen Stil, der eine neue Interpretation klassischer architektonischer Formen darstellt. Bereits 1913 fanden im Gebäude Unterrichtsstunden statt.

Die architektonische Gestaltung der Fassade erinnert an die Palastbauten Petersburgs. Die Fassade ist in drei Teile durch Portiken unterteilt, was ihr Monumentalität und künstlerische Ausdruckskraft verleiht. Die doppelten Säulen sind im strengen klassischen Stil ausgeführt, jedoch sind auch Elemente des Jugendstils vorhanden, die auf Empfehlung hinzugefügt wurden. Müfke nutzte sie so, dass das Gesamtbild des Gebäudes unverändert blieb.

An dem Gebäude befindet sich die Inschrift: „Institut für experimentelle Medizin“. Ursprünglich umfasste die Universität nur die medizinische Fakultät. Heute werden hier Chemiker und Geologen der SGU ausgebildet.

An der Fassade kann man ein leeres Wappen sehen, wo bis 1917 das Monogramm von Kaiser Nikolaus II. war, sowie verschiedene dekorative Elemente wie Löwenmasken und Figuren von Menschen. Diese Verzierungen bestellte K.L. Müfke mit Mitteln, die aus dem Verkauf von von Zement befreiten Fässern stammen.

An dem Gebäude ist eine Gedenktafel zu Ehren von Professor R.V. Mertslin, einem herausragenden sowjetischen Chemiker, Doktor der chemischen Wissenschaften und Rektor der SGU, angebracht.

Geo-Punkt

«Институт экспериментальной медицины» (ныне СГУ I Корпус, Институт Химии)

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