Von der Nordseite schließt sich an die Verklärungskirche das ehemalige Haus des Archimandriten an. Dieses zweigeschossige Backsteingebäude hat eine langgestreckte Form mit einem Satteldach aus Blech. Das Gebäude ist sowohl außen als auch innen verputzt und weiß gestrichen. Die Höhe des ersten Stocks ist unter dem Durchschnitt. Innere tragende Wände teilen das Gebäude in vier Teile: die äußeren wurden für wirtschaftliche Zwecke genutzt, während die zentralen als Wohnräume dienten. Alle Räume im ersten Stock hatten früher Dienstfunktionen, und heute befinden sich die Igumen-Kammern und die Kirche zu Ehren der Heiligen Märtyrer im nordwestlichen Turm der Klosterumfriedung. Mit dem Bau des Archimandritenhauses wurde der Zugang zur Verklärungskirche und zum Haus gemeinsam. Die architektonische Gestaltung der Fassaden entspricht der Zeit seiner Errichtung, und im Dekor, insbesondere bei den Fensterlaibungen, sind Elemente des russischen Barock zu erkennen. Zu diesen Elementen gehören rustizierte Ecklisenen, Bogenrahmungen sowie Gesimse unter dem Dach und über dem ersten Stock.
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