Die Kapelle zu Ehren der Auferstehung Christi auf dem städtischen Friedhof in Schukowka wurde 2004 mit dem Segen des Bischofs von Brjansk und Sewsk, Theophilakt, erbaut.
Die Geschichte von Schukowka begann 1867 mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Orjol-Witebsk, organisiert von Peter Gubonin. Um die Eisenbahn zu bedienen und die Lokomotiven mit Wasser und Holz zu versorgen, ließ er hier mehrere Familien ansiedeln.
1871 wurde Schukowka von einem Haltepunkt zu einem Bahnhof. In den Jahren 1879 und 1880 wurde ein Bahnhof mit einem Buffet gebaut. In der Nähe lagen die Ländereien des Gutsbesitzers Schukow, der mit dem Verkauf von Holz und dem Bau von Sägewerken beschäftigt war. Die Sägewerke von Velkovski und den Brüdern Francissov wurden die ersten Industriebetriebe in Schukowka.
In den Jahren 1878 und 1881 begann der Bau der Straße Schukowka-Ljudinka (Kletnja), was Schienen und Teile erforderte. Dafür wurde in Schukowka ein Gießerei eingerichtet. 1894 wurde die Orjol-Witebsker Eisenbahn verstaatlicht.
Am 1. Oktober 1896 wurde eine ländliche Grundschule eröffnet, sowie die Kirche des Heiligen Alexander Newski, an deren Stelle sich jetzt der Komsołolskij-Skver befindet. Es gibt die Version, dass hier Peter Gubonin begraben liegt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Schukowka eine Eisenbahnschule gebaut. In den Jahren 1907 und 1910 wurden eine dreiklassige Schule eröffnet, sowie ein Post- und Telegraphenamt und ein veterinärmedizinischer Abschnitt.
1914 begann ein Antituberkulose-Sanatorium zu arbeiten, das während des Ersten Weltkriegs als Militärkrankenhaus fungierte.
Am 1. Oktober 1929 wurde Schukowka zum Bezirkszentrum.
In den Jahren 1927 und 1928, ein Jahr vor der Gründung des Schukowsker Bezirks, arbeiteten in der Schukowsker Gemeinde bereits über hundert Unternehmen der Klein- und Handwerksindustrie. Die Bevölkerung war mit der Ziegelproduktion, Metallbearbeitung, Schmiedekunst, Maschinenbau, Mehl- und Getreideindustrie sowie dem Brotbacken beschäftigt. Laut der BSE lebten 1930 in Schukowka 4010 Menschen.
Am 31. Oktober 1931 verlieh der WZIK Schukowka den Status einer Arbeiteransiedlung.
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