Die dreischiffige Backsteinkirche mit dem Gemeindesaal und dem Glockenturm wurde 1801 im klassizistischen Stil nach einem Entwurf von I. D. Jasnigin erbaut. Der Bau wurde mit Unterstützung der Gemeindemitglieder und der Stadtgesellschaft an der Stelle der gleichnamigen Kirche durchgeführt, die zuvor im Stadtgebiet stand.
Die Kirche von Basilius dem Seligen, auch bekannt als die Dreifaltigkeitskirche, wird in der Beschreibung von 1626 als „Kirche von Basilius dem Großen im Fort auf dem Stadtgebiet“ erwähnt. 1685 wurde sie als hölzern mit vier Glocken beschrieben. Nach dem Brand von 1742 wurde sie von den Gemeindemitgliedern und Spendern aus Stein wiederhergestellt. Die Kirche befand sich auf dem Platz neben der Nikita-Kirche, auf der Nordseite, an einem Ort, der als Nikita-Friedhof bekannt war. 1801 wurde sie aufgrund von Baufälligkeit und im Zusammenhang mit dem neuen Stadtplan abgerissen und in den nördlichen Teil der Stadt, nach Soldatskaja Sloboda, versetzt.
An diesem Ort befand sich im 17. Jahrhundert ein Friedhof, und sogar Mitte des 19. Jahrhunderts fand man hinter dem Altar Grabsteine. Hier stand auch eine steinerne Kapelle zu Ehren der Gottesmutter von Kasan, die der Myronositz-Kirche gehörte. Der Hauptaltar der Kirche ist zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht, der rechte Seitenaltar zu Ehren des heiligen Basilius dem Seligen und der linke zu Ehren des heiligen Märtyrers Blasius. Der Gemeindesaal wurde 1830 erweitert, und der zweite Seitenaltar wurde 1855 erbaut. Der Glockenturm wurde 1830 errichtet. Der Metropolit Jona, der Sohn eines Geistlichen dieser Kirche, lebte in seiner Kindheit als Waisenkind in der Kirchensicherung mit seiner blinden Großmutter. Als Dank für die Unterkunft spendete er mehr als zwanzigtausend Rubel in Silber, wovon der Glockenturm gebaut, die Kirche bemalt und kirchliche Utensilien angeschafft wurden.
Die Kirche hat einen kubischen Grundriss mit einer halbrunden Apsis, einer massiven Trommel, einer Kuppel und einem Kreuz auf dem Dach. Der Hauptaltar ist der Dreifaltigkeit geweiht, die Seitenaltäre dem heiligen Basilius (1801) und dem heiligen Blasius (1846). Der dreigeschossige Glockenturm wurde 1829 mit Mitteln des Metropoliten Jona errichtet. Die Kirche wurde 1938 geschlossen, als Lager genutzt, und 2000 stürzte die Kuppel ein. Im selben Jahr wurde das Gebäude der Diözese übergeben, und es wurde mittlerweile restauriert.
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