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Kirche der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter in Perm

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An der Stelle der modernen Kirche befand sich seit den 1780er Jahren eine hölzerne Friedhofskirche im Namen Allerheiligen, die 1784 auf Initiative des Generalgouverneurs des Perm-Tobolsker Gouvernements E. P. Kashkin erbaut wurde. 1787 wurde anstelle des unpraktischen Weges zur Kirche, der ständigen Reparaturen bedurfte, ein neuer angelegt, und 1798 wurde eine Brücke über den Fluss Styx errichtet. Die Kirche wurde der Peter-Pauls-Kathedrale zugeordnet, und 1812 wurde dort die Fahne des Shirwaner Infanterie-Regiments geweiht.

Bis zu den 1820er Jahren war das Gebäude der Kirche baufällig geworden. Im Herbst 1823 beschloss die Kaufmannsgesellschaft unter der Leitung von D. E. Smyshlyaev, eine neue Steinkirche anstelle der alten Holzkirche zu bauen. 1832 wurde auf dem neuen städtischen Friedhof ein neues Gebäude errichtet, und die alte Kirche wurde im Namen der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter neu geweiht. Die hölzerne Kirche auf dem Alten Jegoshikhin-Friedhof funktionierte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts, danach wurde sie abgerissen. An ihrer Stelle wurde nach dem Entwurf des Architekten A. I. Ozhyogov eine Steinkirche im Namen der Entschlafung der Gottesmutter errichtet.

Das neue Gebäude der Kirche hatte eine rechteckige Form. Der Speisesaal und die Vorhalle waren mit Kreuzgewölben überdeckt, während der Hauptteil mit Ziegelbögen ausgestattet war. Die Apsis und der quadratische Teil waren mit Zwiebelkuppeln geschmückt, und der Glockenturm hatte eine achteckige Zeltdachkuppel. Die Dekoration des Gebäudes umfasste Säulen, Bänder, Zierbögen und Kokoshniki.

1939 wurde die Kirche unter der sowjetischen Herrschaft geschlossen, und das Gebäude wurde als Lager für Filmverleih genutzt. Ein Brand Ende der 1970er Jahre verursachte erhebliche Schäden und zerstörte die Kirche fast vollständig. Die Wiederherstellung begann im November 1989 nach dem Entwurf des Restauratorarchitekten G. L. Katsko, und im selben Jahr wurde das Gebäude der Russisch-Orthodoxen Kirche zur Durchführung von Gottesdiensten übergeben.

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