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Kirche der Tichwiner Ikone der Gottesmutter in Jastrebowka

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Im 19. Jahrhundert wurde das Dorf in Ust-Stuszen umbenannt. 1822 wurde auf Kosten des Gutsbesitzers Nikolai Grinow anstelle der hölzernen Kirche ein Ziegelsteinbau zu Ehren der Tichwiner Ikone der Heiligen Gottesmutter errichtet. Die Kirche hatte eine kreuzförmige Form, war einstöckig, 39 Meter lang, 25,5 Meter breit und 32,5 Meter hoch. Die Wände wurden mit Bruchstein gefüllt und mit Kalkmörtel gegossen. Es wurde schwerer, gebrannter Ziegel mit Eisenverbindungen verwendet. Das Dach war spitz und mit Eisen gedeckt, bemalt mit Kupferlack, und hatte ein eisenes vierarmiges Kreuz. Im Inneren hatte die Kirche eine kreuzförmige Form, die gewölbten Decken ruhten auf vier Säulen. Der Altar und der Opferstein waren aus Holz, ebenso wie der Ikonostase, die königlichen Tore waren mit Schnitzereien und metallischem vergoldetem Glanz verziert. Der Glockenturm hatte drei Glocken, und in der Kirche gab es zwei Chöre.

Die Zerstörung der Kirche in Jastrebowka begann 1934 und endete in den Jahren 1946-47. Die Ikonen wurden weggebracht und verbrannt, das Grabmal auf der Südseite der Kirche wurde zerstört. In Jastrebowka gibt es jetzt eine oder mehrere Bestattungen. Zeugen berichten, dass der mit grünem Tuch bezogene Sarg gut erhalten war und sofort mit Erde bedeckt wurde. Möglicherweise liegt hier der Gutsbesitzer Nikolai Grinow begraben.

Der Bau der neuen Kirche der Tichwiner Ikone der Gottesmutter wurde 2011 abgeschlossen, rechtzeitig zum Festtag der Ikone.

Geo-Punkt

Храм Тихвинской иконы Божией Матери в Ястребовке

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