Seit dem 15. Jahrhundert gehörte das Dorf dem Adelsgeschlecht der Belkin. 1773 wurde unter I.I. Woronzow eine steinerne Kirche zu Ehren von Boris und Gleb errichtet, die Teil des von dem Architekten K.I. Blank entworfenen Herrenhauskomplexes wurde. Das äußere Erscheinungsbild der Kirche spiegelt die Traditionen der Architektur der Katharina-Zeit wider und vereint Elemente des Barock und des Klassizismus. Die Malereien in der Kirche wurden von dem Künstler I.D. Nekrasow unter der Leitung von W.I. Baschenow ausgeführt.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Innere der Kirche erneuert: weltliche Bilder wurden durch Malereien mit biblischen Themen ersetzt, und unter der Kuppel erschienen Darstellungen von Cherubim. 1815, unter dem neuen Besitzer des Anwesens D.P. Buturlin, wurde ein warmer Altar zu Ehren des Ikone der Gottesmutter "Lindere meine Sorgen" erbaut. Graf Dmitri Petrowitsch Buturlin, Direktor der kaiserlichen Eremitage und Enkel des Feldmarschalls P.A. Buturlin, war ein tiefgläubiger Mensch. Jeden Sommer verbrachte er im Herrenhaus und sang im linken Chorgesang der Kirche. 1885 wurde an der Kirche eine Kirchenschule eröffnet, deren Stifter P.N. Obninski wurde. Das Schulgebäude, ein kleines Holzhaus aus zwei Blockhäusern, ist bis heute erhalten.
Die Kirche wurde 1930 geschlossen und dem örtlichen Kolchos übergeben. In ihren Mauern wurden zunächst Brennstoffe und Schmierstoffe gelagert, später Dünger. Am 13. Mai 1988 wurde die Kirche der Kirche zurückgegeben, was sie vor der Zerstörung bewahrte, die die übrigen Gebäude des Anwesens traf.
Derzeit finden in der Kirche regelmäßig Gottesdienste statt.
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