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Die Kirche der heiligen Märtyrerin Paraskeva Freitag in Schumilowka (verloren)

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Das Dorf Schumilowka wurde um 1694 von Mönchen des Kamensky-Klosters gegründet, dem es im 18. Jahrhundert gehörte. Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Kirche der Paraskeva Freitag, die sich durch ihre Architektur auszeichnet. Der Tempel wurde 1757 erbaut, und 1887 wurde ein Glockenturm angebaut und das Gebäude vollständig umgebaut. Die Wände der Kirche bestehen aus Balken und sind mit Schindeln verkleidet, das Sockel ist aus Ziegeln. Der Tempel hat eine kreuzförmige Form und ist im russischen Stil gehalten, der für die Holzarchitektur von Brjansk in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts charakteristisch ist.

Das Gebäude besteht aus hohen rechteckigen Armen in zwei Höhen (seitliche und verlängerte Tischgemeinschaft) sowie einem fünfseitigen Altar. Über dem Mittelkreuz erhebt sich ein lichtdurchfluteter Achteck auf einem niedrigen Achteck, gekrönt von einem Zeltdach und einer schlanken Kuppel. Die Komposition wird durch große Anbauten in den Ecken mit zwei Vorhallen auf der Westseite ergänzt, die von paarweise geschnitzten Säulen gestützt werden. Über der erweiterten Vorhalle mit Vorbau erhebt sich ein dreigeschossiger Glockenturm, der aus einem niedrigen Achteck und zwei Glocken-Achtecken mit schmalen diagonalen Flächen besteht, die ebenfalls mit einem Zeltdach und einer Kuppel gekrönt sind.

Die Fassaden sind mit verschiedenen Schindelverkleidungen der Wände geschmückt: horizontal im Hauptteil und vertikal im unteren Teil. Besonders auffällig ist die durchgehende Schnitzerei, mit der die Fensterrahmen, Gesimse und Vorhallen dekoriert sind. Interessant sind die dreieckigen und fassförmigen Giebel über den Kanten der Glockenturmgeschosse und an der Basis der Zelte. Hohe Fenster, oft paarweise oder in Gruppen, haben rahmende Fensterläden mit dreieckigen Abschlüssen, und der kreuzförmige Durchgang des zweiten Lichtes an der Apsis wirkt originell.

Im Inneren sind die großen Seitenräume durch breite Öffnungen mit dem Zentrum verbunden, die sich nach oben entwickeln dank des Achtecks auf flachen Segeln, das mit einer falschen geschlossenen Kuppel gedeckt ist. Die westlichen Anbauten in den Ecken des Kreuzes öffnen sich zu den seitlichen Armen und zur Tischgemeinschaft, die südöstliche zum seitlichen Arm, die nordöstliche (Sakristei) zum Altar. An den Seiten der Vorhalle befinden sich schmale Nebenräume, in einem von ihnen befindet sich die Treppe zum Glockenturm.

Geo-Punkt

Храм святой великомученики Параскевы Пятницы в Шумиловке (утрачен)

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