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Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Obergrun

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Die frühesten Informationen über die Kirche, die gefunden werden konnten, stammen aus der Revisionserzählung von 1795. Darin wird erwähnt, dass im Dorf Igrun, wie es im 18. Jahrhundert genannt wurde, eine zweigemeindliche Kirche der Lebendigen Dreifaltigkeit stand, in der der Priester Andrei Eustafjew diente.

Das moderne steinerne Gebäude der Kirche im Namen der Heiligen Lebendigen Dreifaltigkeit wurde nach dem Entwurf des kursker Diözesanarchitekten V.G. Slesarev errichtet. Der Bau wurde mit Mitteln finanziert, die von Fürst Alexander Wladimirowitsch Barjatinski und aus öffentlichen Fonds gespendet wurden. Der Bau begann 1888 und die Kirche wurde 1904 fertiggestellt und geweiht.

Laut vorrevolutionären Beschreibungen war die Kirche einschiffig und der Heiligen Lebendigen Dreifaltigkeit gewidmet. An sie grenzte ein Glockenturm mit fünf Glocken. Beide Gebäude hatten Kuppeln, die mit Blech bedeckt und bemalt waren. Innen waren sie verputzt und gestrichen, und um die Kirche herum befand sich eine steinerne Umfriedung.

Die Dreifaltigkeitskirche besaß 5 Desjatinen 300 Quadrat-Saschen Grundstücksland mit einem Friedhof und 33 Desjatinen Ackerland. An der Kirche befand sich eine steinerne Wache, die mit Eisen gedeckt war, in der sieben alte Ikonen aufbewahrt wurden. Am Haus des Priesters gab es einen Stall, der ebenfalls mit Eisen gedeckt war. Im Jahr 1911 wurden diese Gebäude von dem ehemaligen Priester W. Tschechow in das Eigentum der Kirche übertragen.

Im Jahr 1922 wurden gemäß dem Dekret des WZIK vom 16. Februar 20 silberne Gegenstände aus der Kirche beschlagnahmt, darunter Gewänder von Ikonen und Elemente von Evangelien, mit einem Gesamtgewicht von 4 Pfund 51 Zolotnik.

Im Jahr 1935 wurde das Kirchengebäude als Getreidespeicher genutzt. 1937 wurde die Kirche den Gläubigen zurückgegeben, aber 1939 wurden die Gottesdienste vorübergehend eingestellt, da der Priester verhaftet wurde.

Im Jahr 1942, während der Besatzung, wurde die Kirche erneut eröffnet, und die Gottesdienste wurden bis heute fortgesetzt.

Geo-Punkt

Храм Святой Троицы Живоначальной в Верхней Груне

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