Die Nikitakirche im Dorf Jandowitschi wurde 1853 mit Mitteln des örtlichen Generals Bulgakow zum Gedenken an die Opfer des Krimkriegs erbaut. Neben der Kirche befanden sich eine Kapelle und eine kirchliche Schule. In der Sowjetzeit wurde in der Kapelle ein Geschäft untergebracht, und 1990 wurde sie zerstört. Die Schule stellte 1996 ihren Betrieb ein.
Die Kirche hatte ein imposantes Aussehen mit drei Eingängen: einem zentralen und zwei seitlichen. Ihre Wände waren mit weißem Putz bedeckt, die Fenster waren mit kunstvollen gusseisernen Gittern geschmückt, und rundherum stand ein gusseisernes Geländer. Bis heute sind der Altar und der Boden aus Zedernholz erhalten geblieben.
Gottesdienste, Gebete und Seelenmessen wurden 1949 eingestellt. Die Kirche wurde in der Sowjetzeit nicht zerstört, da sie militärische Bedeutung hatte und aus 10 Kilometern Sicht war. Vom Glockenturm aus hatte man einen Blick auf die Kuppeln der Kirche der heiligen Maria Magdalena in der Stadt Dmitriev.
Von 1950 bis 1991 wurde die Kirche als Getreidespeicher genutzt. In den 1990er Jahren wurden Versuche unternommen, ihren Betrieb wieder aufzunehmen, aber sie waren nicht erfolgreich.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.