Die Steinkirche im Dorf Korowino, das früher zum Bezirk Birjutschensk gehörte, wurde im Jahr 1800 erbaut. Die Johannes-Evangelist-Kirche gehörte zur Georgskirche im Dorf Afonjewka. Dank aktiven Protesten der Anwohner wurde die Kirche in der sowjetischen Zeit nicht offiziell geschlossen, und die Gottesdienste fanden weiterhin statt. Die Kirche ist ein architektonisches Denkmal.
Wer genau den Bau der Kirche leitete, ist unbekannt, aber die qualitativ hochwertige und gleichmäßige Mauerwerk deutet auf die Beteiligung professioneller Arbeiter hin, was wiederum auf die Unterstützung hochrangiger Sponsoren hindeutet.
Architektonisch ist das Gebäude im Stil des klassischen Barock gestaltet und stellt ein korrektes Kreuz mit einer achteckigen Tambour dar, auf dem eine sphärische, facettierte Kuppel mit einem handgefertigten Schmiedekreuz thront. Der Glockenturm der Kirche hat drei Etagen mit großen, bogenförmigen Lichtöffnungen, die mit Mauerwerk verziert sind. Die Innenausstattung, einschließlich Malereien und Fresken, ging in der sowjetischen Zeit verloren, als das Gebäude für wirtschaftliche Zwecke genutzt wurde. Einige alteingesessene Bewohner erwähnen das Vorhandensein geheimer Gänge in den Kellern des Gebäudes, aber angesichts des Alters des Bauwerks ist deren Erhaltungszustand fraglich.
Derzeit befindet sich das Gebäude in einem zufriedenstellenden Zustand, die Anwohner halten es in Ordnung und restaurieren es nach Kräften. Gottesdienste finden regelmäßig statt.
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