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Die Kirche des heiligen Apostels Jakobus in Gubkin

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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand in Gubkin dank der Bemühungen bekannter Mäzene, der Brüder Wasilij und Nikolaj Korobkov, eine neue Backsteinkirche, die zu Ehren des heiligen Apostels Jakobus geweiht wurde. 1882 wurde sie mit ihren Mitteln in der Stadt erbaut.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Gemeinde zahlreich und blühend, vereinte 308 Gemeindemitglieder, darunter Bürger, Bauern und Kaufleute. An der Kirche gab es drei Schulen: eine kirchliche und zwei staatliche.

Die Zeit von 1908 bis in die 1930er Jahre gilt als Blütezeit der Gemeinde und der aktiven Tätigkeit ihrer Geistlichen. Doch mit dem Kommen der sowjetischen Macht erlebte die Kathedrale ein trauriges Schicksal: In der Mitte der 1930er Jahre wurde sie geschlossen, geplündert und zerstört. Zum Gedenken an die Brüder Korobkov wurden die Gottesdienste in ihrem Familienanwesen fortgesetzt.

Erst 1996 begann der Bau einer neuen Kirche im Namen des heiligen Apostels Jakobus. Die Arbeiten dauerten sieben Jahre, und im Sommer 2002 wurde die neue Kirche unter dem alten Namen eröffnet. Dies wurde durch die Finanzierung der Familie Shumeiko und die Spenden der Gemeindemitglieder möglich.

Geo-Punkt

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