Die Dimitriewskaja-Kirche im Dorf Nikitowka wurde 1766 auf Initiative des Fürsten N.Ju. Trubetskoy erbaut. Die Kirche hatte Seitenaltäre, die der Kazan-Ikone der Gottesmutter und dem Heiligen Mitrophan von Woronesch gewidmet waren.
Im selben Jahr 1766 erhielt Nikita Jurjewitsch Trubetskoy, der das Amt des Präsidenten der Militärkollegie des Russischen Kaiserreichs innehatte, die Ländereien am Fluss Plotina, wo sich eine kleine Festung befand. Der Fürst ließ hier seine Leibeigenen ansiedeln und befahl, im neuen Dorf Nikitowka eine steinerne Kirche zu Ehren seines himmlischen Schutzpatrons Dimitrius von Rostow zu errichten. Bei der Kirche wurden die Seitenaltäre zu Ehren Mitrophans und der Kazan-Ikone geweiht. Laut Daten aus dem Jahr 1890 gehörten zur Kirche zwei Häuser: in einem befand sich ein Altenheim, das andere wurde vermietet.
Über einhundert Jahre blieb die Kirche das wichtigste geistliche Zentrum des Dorfes und seiner Umgebung. In den 1930er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Speisesaal der Kirche fast vollständig zerstört, die Glocke zerbrochen, das Kreuz von der Kuppel entfernt und der mit Porzellan geschmückte Ikonostase vernichtet. Während der deutschen Besatzung wurde im Gebäude der Kirche ein Pferdestall eingerichtet.
Erst 1950 erlaubten die örtlichen Behörden die Wiederaufnahme der Gottesdienste. In den 2000er Jahren wurden in der Kirche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt.
Heute ist die Nikitowka-Kirche des Heiligen Dimitrius von Rostow ein architektonisches Denkmal.
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