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Die Kirche des Heiligen Nikolaus in Wessdino

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Das Dorf Wessdino im Ust-Wym-Kreis der Republik Komi wird erstmals im Jahr 1490 erwähnt. Ihre Bewohner beschäftigten sich mit Jagd und Landwirtschaft. Im Jahr 1586 gab es im Dorf 10 bewohnte und fünf leere Höhlen, da einige Bewohner in den Jahren der Missernten an Hunger und Krankheiten starben. Wessdino liegt an einem hohen Ufer des Flusses Wytscheda, und der Name des Dorfes bedeutet "Ort am Kanal".

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es in Wessdino bereits 22 Höhlen, und die Bewohner bauten eine hölzerne Kapelle, die später abbrannte. Ende des 17. Jahrhunderts gab es im Dorf 21 Haushalte, und es wurde zu einer vollwertigen Siedlung.

Im Jahr 1901 wurde hier eine hölzerne Kirche des Heiligen Nikolaus errichtet, die nach lokalen Maßstäben als ziemlich groß galt und aus drei Blockhäusern bestand. Zu den Gottesdiensten kamen Bewohner aller umliegenden Siedlungen. Das genaue Datum der Schließung der Kirche ist unbekannt, aber während des Zweiten Weltkriegs funktionierte sie weiterhin. Laut den alten Bewohnern des Dorfes stellte die Kirche Ende des 20. Jahrhunderts ihre Tätigkeit ein.

Heutzutage ist der Zustand der Kirche des Heiligen Nikolaus im Vergleich zu anderen stillgelegten Kirchen relativ gut. Das Gebäude bleibt stabil, das Dach ist nicht eingestürzt, und sogar die Dacheindeckung ist erhalten geblieben. An den Fenstern sind Gitter geblieben, und der Raum ist abgeschlossen, was Vandalismus im Inneren verhindert hat.

Geo-Punkt

Храм свтителя Николая Чудотворца в Вёздино

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