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Tempel der Begegnung des Herrn in Rostow am Don

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Die Geschichte der Gemeinde des Tempels der Begegnung des Herrn in Rostow am Don reicht weit in die Vergangenheit zurück, als dieses Gebiet noch die Staniza Alexandrowka war und nicht Teil der Stadt. Die Staniza Alexandrowka wurde 1777 in der Nähe von Rostow am Don gegründet. Bald darauf siedelten Kosaken aus der Festung Dmitri Rostowski, dem heutigen Rostow am Don, dorthin über. In der Festung beteten sie in der hölzernen Regimentskirche des Erzengels Michael und beschlossen, sie mit sich zu nehmen, was auch geschah.

Im Jahr 1800 wurde dem Tempel ein steinerner Glockenturm angebaut, der die alte hölzerne ersetzte. Die baufällige Kirche wurde umgebaut, auf ein steinernes Fundament gesetzt und am 29. September 1800 geweiht. Doch die Staniza wuchs, und die alte hölzerne Kirche konnte die gesamte Gemeinde nicht mehr fassen. Im Jahr 1896 wurde sie abgerissen und eine steinerne Kirche gebaut.

Nach einigen Jahren entschied man sich, einen zweiten steinernen Tempel zu errichten, um die marode hölzerne Kirche der Begegnung des Herrn zu ersetzen. Dafür wurden Mittel gesammelt und die Genehmigung der lokalen Behörden eingeholt. Das Projekt des neuen Tempels wurde vom bekannten Rostower Architekten Grigori Nikolajewitsch Wasiljew entworfen. Der Bau begann 1907 und wurde 1911 abgeschlossen.

Die Architektur des Tempels entspricht den Traditionen der Donregion: Über dem Haupteingang erhebt sich der Glockenturm, die Speisehalle befindet sich zwischen dem Glockenturm und dem Hauptgebäude. An den Seiten des Tempels sind Kapellen mit Kuppeln auf Tambouren angebaut.

Der Sreten-Tempel war bis zur Ankunft der sowjetischen Macht in Betrieb, danach wurde die Staniza Teil der Stadt. Der Tempel des Erzengels Michael wurde zerstört, und der Sreten-Tempel wurde geschlossen und als Lager genutzt. Mit dem Einmarsch der deutschen Armee und der Schaffung antikommunistischer Kosakenformationen wurde der Tempel erneut für Gottesdienste geöffnet.

In der heutigen Zeit wurde der Tempel umfassend renoviert: Die Kuppel wurde wiederhergestellt und blau gestrichen, über ihr erheben sich erneut vergoldete Kreuze. Auch die seitlichen Kuppeln sind vergoldet. Täglich finden Gottesdienste im Tempel statt, es gibt eine Sonntagsschule und eine Jugendabteilung. Die Gemeinde entwickelt sich aktiv, und das Gebäude der Kirche wurde als architektonisches Denkmal anerkannt und in die Liste der Objekte des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung aufgenommen.

Geo-Punkt

Храм Сретения Господня в Ростове-на-Дону

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