Newelsk ist das Verwaltungszentrum des Nevelskiy Bezirks in der Oblast Sachalin und gehört zur Diözese Südsachalin und Kurilen. Es liegt im Südwesten der Insel Sachalin, am Ufer der Tartarenstraße des Japanischen Meeres. Die ersten Russen siedelten 1789 im Gebiet des heutigen Newelsk, bald schlossen sich ihnen japanische Kolonisten an. Die Siedlung, bekannt als Honto („kleiner See“), stand unter gemeinsamer russisch-japanischer Verwaltung. Sowjetische Truppen besetzten die Stadt am 24. August 1945, und sie wurde wieder Teil Russlands, damals innerhalb der UdSSR. 1946 erhielt die Stadt den Namen Newelsk zu Ehren des Admirals G.I. Newelski, einem Forscher des Fernen Ostens.
Am 23. Oktober 1995 fand die feierliche Grundsteinlegung des Tempels statt. Zu den Hauptinitiatoren des Baus gehörten neben dem Pfarrer der Gemeinde, Priester Alexei Volosatyh, der Bürgermeister der Stadt, Ivan Petrovich Malakhov, der später Gouverneur der Oblast Sachalin wurde, und der Leiter der Fischereiaufsicht, Arthur Zatuljakin, getauft Anatolij.
Das Projekt des Tempels wurde vom sachalinschen Architekten Michenko in Auftrag gegeben, der auch der Autor der Auferstehungskathedrale in Südsachalin ist. Der Tempel wurde am 9. August 1998 von dem Bischof von Südsachalin und Kurilen, Ionafan, im Beisein des mittlerweile verstorbenen Gouverneurs der Oblast Sachalin, I.P. Farkhutdinov, geweiht. Im Jahr 2001 wurde die Kirche mit einem wertvollen Ikonostase geschmückt, das von den Moskauer Künstlern Dmitri und Galina Larionov nach alten Techniken geschaffen wurde.
Im Gebäude der Gemeinde finden Unterrichtsstunden der Sonntagsschule statt.
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