Die Heilig-Anton-Kirche, auch bekannt als die Kirche des heiligen Anton, ist eine der ältesten orthodoxen Kirchen im Bezirk Baranowitschi, ihr Alter nähert sich zwei Jahrhunderten. Ursprünglich wurde sie im 18. Jahrhundert als Kirche in einem Dorf erbaut.
Nach der Teilung der Rzeczpospolita und dem Anschluss der belarussischen Gebiete an das Russische Reich wurde die Kirche in eine orthodoxe Kirche umgewandelt. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut, die letzte Rekonstruktion fand 1817 statt. Diese Periode war ein wichtiger Schritt in der Geschichte Weißrusslands. Der Eintritt in den russischen Staat hatte einen erheblichen Einfluss auf das kulturelle Leben, einschließlich der Architektur. Viele Kirchen wurden im strengen Stil des Klassizismus erbaut, der sich durch klare geometrische Formen, logische Anordnung und zurückhaltende Dekoration auszeichnet. Die lokale Kirche gehört ebenfalls zu den Denkmälern des Klassizismus.
Das Kirchengebäude hat eine rechteckige Form, und die Wandstärke erreicht einen Meter. Die Wände sind verputzt und durch rechteckige Fensteröffnungen unterteilt. Der Eingang erfolgt durch einen niedrigen Vorraum. Die Kirche wurde aus Bruchstein gebaut, was ihr einen besonderen Charme verleiht. Im 19. Jahrhundert zog die Farbpalette und Ausdruckskraft dieses Materials die Bauherren an.
Darüber hinaus fügten sich Gebäude aus solchem Stein gut in die Umgebung ein und symbolisierten Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Auf der Südseite wurde separat von der Kirche ein Glockenturm errichtet, der ursprünglich auf vier Säulen stand. Die Öffnungen zwischen den Säulen wurden in der Nachkriegszeit zugemauert. Die Inneneinrichtung der Kirche wird von einem hölzernen Ikonostase geschmückt. Besonders auffällig sind die Bilder „Das letzte Abendmahl“ und „Der Heiland im Gefängnis“ aus dem 19. Jahrhundert sowie „Die Gottesmutter mit Kind“ aus dem 18. Jahrhundert.
Der alte katholische Friedhof und die Ruinen der Kapelle am westlichen Rand des Dorfes zeugen indirekt davon, dass der Tempel in Podgornaya ursprünglich eine Kirche war. Neben der Kirche befinden sich die Gräber von Priestern, die hier gedient haben. Die Antoniev-Kirche wurde von den Eigentümern des örtlichen Anwesens (dem Anwesen der Adelsfamilie Widuchowsky, an dessen Stelle sich jetzt ein Pflegeheim befindet) gegründet, das sich in der Nähe befand.
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