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Kirche des Erzengels Michael in Borisovka

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Die Kirche des Erzengels Michael war die erste Kirche, die 1698 in der Siedlung Borisovka unter dem Metropoliten Abraham von Belgorod und Oboyansk erbaut wurde. Ursprünglich war sie aus Holz und wurde zu Ehren des Wunders des Erzengels Michael in Chonah geweiht.

Im Jahr 1744 wurde die Holzkirche umgebaut, begann jedoch zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu verfallen. Am 29. Mai 1804 wurde neben ihr eine Steinkirche errichtet. Der Architekt war Masalov, und die Auftragnehmer waren die Bauern Martyn Vorobyov und Pyotr Bozhenov. Der Bau wurde mit Unterstützung der Gemeindemitglieder und Wohltäter durchgeführt. Die Kirche wurde am 8. November 1811 zu Ehren des Festes des Erzengels Michael und der anderen himmlischen Kräfte der Unkörperlichen geweiht. Mit dem Anstieg der Zahl der Gemeindemitglieder wurde die Kirche in den Jahren 1865-1867 erweitert, indem eine Sakristei und ein Glockenturm hinzugefügt wurden, und 1872 wurden im Glockenturm Uhren installiert, die von Meister Vasily Semyonovich Bezsalov gefertigt wurden. Im Jahr 1894 wurde zu der 106-Pud-Glocke eine neue Glocke mit einem Gewicht von 306 Pud hinzugefügt, die in Valday gegossen wurde.

Im Jahr 1911, 100 Jahre nach der Weihe der Steinkirche, wurde der hölzerne Ikonostase durch einen marmornen ersetzt. Darauf blieb eine Inschrift über seine Schaffung zur Erinnerung an die Krönung von Nikolaus II. und Alexandra Fjodorowna erhalten, mit Beteiligung von Protopresbyter Dmitri Dobrynin und anderen. Der Ikonostase ist einzigartig für die Metropolie von Belgorod, aus Marmor in zwei Farben gefertigt und mit Schnitzereien verziert.

Im 20. Jahrhundert, während der Verfolgungen der Kirche, wurde die Kirche geschlossen und als Lager genutzt, und während des Großen Vaterländischen Krieges wurden hier Kriegsgefangene festgehalten. Im Jahr 1943 wurde die Kirche wieder für Gottesdienste geöffnet.

Heute hat die Kirche drei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren des Festes des Erzengels Michael und der anderen himmlischen Kräfte der Unkörperlichen, den zweiten im Namen des Heiligen Dimitri von Rostow und den dritten zu Ehren des Festes der Schutzherrschaft der Gottesmutter.

Geo-Punkt

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