Die Kirche der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter befindet sich im Zentrum des Dorfes Alschan in der Region Orjol, am linken Ufer des Flusses Oka, zwischen einem Feldweg und einem kleinen Tal.
Das Dorf Olschanez wird erstmals im Katasterbuch des Schreibers Leontij Sofonov und des Schreibers Dementij Jakowlew im Orjoler Ujesd in den Jahren 1594-1595 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte es zum Korchakowski-Stan des Orjoler Ujesd. Der Legende nach erhielt das Dorf seinen Namen aufgrund der Erlenbüsche.
Im Jahr 1723 wurde auf dem Friedhof, durch die Bemühungen der örtlichen Grundbesitzer, eine hölzerne Kirche im Namen des Heiligen Nikolaus von Myra erbaut. Im Jahr 1755 gehörten zu ihr 89 Pfarrhöfe. 1844 errichtete die Gräfin Sofja Prokofjewna Bobrinskaja (Sokownina), die Frau des Dekabristen W.A. Bobrinskij, eine neue steinerne Kirche zu Ehren der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter, und an der Stelle der alten Kirche entstand eine steinerne Kapelle. In der Kirche wurden drei Altäre eingerichtet: der Hauptaltar, kalt, im Namen der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter, der rechte im Namen des Heiligen Nikolaus und der linke im Namen des Heiligen Märtyrers Prokop. Im Jahr 1894 wurde die Kirche dank der Mittel von Peter Dmitrijewitsch Swjatopolk-Mirskij und des Bauern Ivan Logwinow Schukina mit einer steinernen Umfriedung und drei Toren umgeben. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Tempel nicht umgebaut. Seit 1874 wurde bei der Kirche eine Chronik geführt.
Im Jahr 1928 wurde die Kirche der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter geschlossen. In den Nachkriegsjahren wurde sie als Gefängnis und Lager genutzt. Heute ist das Gebäude des Tempels verlassen, aber an seinen Wänden sind stellenweise alte Malereien erhalten geblieben.
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