Die schmiedeeiserne Laube, die 1835 nach dem Entwurf des bekannten russischen Künstlers und Architekten I. Scharlemanja geschaffen wurde, befindet sich in der Nähe der gotischen Kapelle.
Die ersten Parks wurden bereits zu Zeiten der ägyptischen Pharaonen angelegt. Ein schöner Park wurde mit Reichtum und hohem gesellschaftlichen Status assoziiert und diente als Ort der Erholung und Unterhaltung. Parks wurden in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Landschaften unterteilt, die man von Lauben aus bewundern konnte.
In der Antike wurden Lauben in geometrischen Architekturen, basierend auf dem Quadrat oder dem Kreis, gebaut. Im Mittelalter verlor die Gestaltung von Parks an Bedeutung, doch in der Renaissance wurde die Architektur der Parks wieder wichtig, und es wurden verschiedene Lauben gebaut, die die Alleen schmückten.
Im Laufe der Zeit wurden kleine architektonische Formen aus Metall und Gusseisen populär. Die Lauben wurden leicht und filigran, da die Architekten sich der gotischen Architektur mit ihren dekorativen Ornamenten und hohen Türmen zuwandten. Lauben wurden zu Orten romantischer Begegnungen und wurden in den entlegensten Ecken des Gartens oder Parks platziert.
Auch die russischen Zaren folgten dem Trend, und filigrane Überdachungen mit Bänken wurden zu einem unverzichtbaren Teil jedes Parkensembles. Viele bekannte russische Architekten entwarfen und schufen architektonische Meisterwerke, wovon die Garten- und Parkanlagen in Sankt Petersburg und seinen Vororten ein leuchtendes Beispiel sind.
In Russland wurden Lauben aus Metall in den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts populär. Zum Beispiel steht im Park "Alexandria", in der Nähe des Cottages, eine filigrane Laube, die als "Gotischer Pavillon" bekannt ist. Dies ist eines der interessantesten Bauwerke, in dem die plastischen Möglichkeiten des Metalls deutlich zum Ausdruck kommen.
Das quadratische Überdach mit Säulen und gotischen Kapitellen war nicht die einzige in Alexandria. Laut einer Beschreibung aus dem Jahr 1929 gab es im Park vier gusseiserne Pavillons. Neben dem erwähnten, der in der Nähe des Cottages mit einem gotischen Pfeiler und einem reliefartigen Wappen des Parks Alexandria stand, gab es noch zwei in der Nähe des Bauernpalastes, einer der erhaltenen kaiserlichen Sommerresidenzen (die zweite, das Cottage, gehörte Nikolaus I.). Ein weiterer Pavillon befand sich am Unteren Palast und hatte einen gusseisernen Sockel, der ebenfalls im gotischen Stil ausgeführt war.
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