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Hotel Moskau in Tambow

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In der ehemaligen Gymnasialstraße, die jetzt als Kommunalstraße bekannt ist, befand sich das Hotel „Moskau“, wahrscheinlich das gleiche, das in der Poem „Die Tambower Schatzmeisterin“ von M. J. Lermontow erwähnt wird. Dieses Haus, das bis heute unter der Nummer 34 erhalten geblieben ist, ist ein dreistöckiges Ziegelgebäude, das gegenüber dem modernen Markt liegt. Auf dem Plan der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts ist es als „Hotel Moskau“ verzeichnet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte das Gebäude dem großen Hauseigentümer I. P. Možarov und bestand aus drei Gebäuden. Im Eckgebäude gab es Wohnräume, an der Stelle des heutigen Cafés stand ein anderes zweigeschossiges Haus, das wegen Fundamentproblemen abgerissen wurde. Im dritten Gebäude befindet sich jetzt ein Geschäft des Militärhandels. Auf dem Gelände des Hofes ist ein zweigeschossiges Gebäude erhalten geblieben, das in der Nachkriegszeit als Haus des Kolchosbauern genutzt wurde.

Besonderes Interesse weckt das Gebäude, in dem sich jetzt das Geschäft des Militärhandels befindet. Es ist dreigeschossig, aus Ziegeln gebaut, mit einem zentralen Eingang und einem Balkon im zweiten Stock. Die Fassade ist mit Pilastern und Rustika verziert, und im Erdgeschoss befinden sich große Glasvitrinen. Dieses Gebäude wurde 1904 nach einem Entwurf des Architekten V. M. Lemke erbaut und wurde an das Hotel „Moskauer“ vermietet. Die unteren Etagen wurden von einem Schreibwarenladen und der Handelsfirma Edelmann, die auf die Herstellung und den Verkauf von Schinken, dem berühmten Tambower Schinken und Würsten spezialisiert war, belegt. In den Kellern des Gebäudes sind bis heute Haken zum Aufhängen von Schweinehälften erhalten geblieben.

Ende 1918 wurde das Gebäude nationalisiert. Die beiden oberen Etagen wurden in Wohnungen umgewandelt, während das Erdgeschoss für Handelsräume genutzt wurde.

Geo-Punkt

Гостиница Москва в Тамбове

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