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Hotel «Lux»

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Information über das Gebäude

Dieses prächtige Gebäude, das viele Jahre die Tverskaya-Straße schmückte und sein Aussehen auch nach Erweiterungen und Veränderungen bewahrte, ist jetzt hinter einer temporären Fassade verborgen. Seit mehreren Jahren finden hier Restaurierungsarbeiten statt.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb der bekannte Bäcker Ivan Maximovich Filippov das Anwesen, das zuvor der Adelsfamilie Saltykov gehörte. Er gründete hier einen Komplex seiner Bäckerei und eines Handelsunternehmens mit Bäckerei und Café. Ganz Moskau kannte seine hochwertigen Produkte und Einfallsreichtum, und die Stadtbewohner erzählten Legenden, die bekannteste davon ist die Geschichte mit dem Karpfen und der Kakerlake, die dem Generalgouverneur Zakrevsky serviert wurde. Dies führte zur Erfindung von Filippovs Rosinenbrötchen.

Umbau und Restaurierung

In den Jahren 1891 und 1897 ließ sein Erbe, Dmitry Ivanovich, das Gebäude erheblich umgestalten und verlieh ihm ein eklektisches und pompöses Aussehen. 1907 wurde das Gebäude um ein weiteres Stockwerk aufgestockt, und 1911 erneuerte der Architekt N.A. Eichenwald die Hotellobby im linken Teil des Komplexes. So entstand neben dem Handelsunternehmen eines der luxuriösesten Hotels Moskaus, das „Lux“. Das Café von Filippov war berühmt für seine reichen Innenräume, die von P.P. Konchalovsky, S.T. Konenkov und V.M. Mayat geschaffen wurden. In den Zimmern des „Lux“ übernachteten viele einflussreiche Persönlichkeiten und bekannte Literaten, darunter Velimir Khlebnikov, ein Freund von Dmitry Ivanovich Filippov.

Nach der Revolution verloren die Erben des Bäckers das Geschäft, aber die Bäckerei blieb an ihrem Platz. Der Hauptteil des Gebäudes wurde 1919 zu einem Wohnheim des NKWD, und in den 1920er Jahren verwandelte es sich in ein Wohnheim des Kommunistischen Internationalen oder Komintern. Hier übernachteten viele Akteure der weltweiten kommunistischen Bewegung, Führer pro-sowjetischer Parteien und Untergrundorganisationen, wie der Bulgare G. Dimitrov, der Tscheche K. Gottwald, der Italiener P. Togliatti und der Franzose M. Thorez. 1934 wurde das Gebäude erneut aufgestockt und erhielt den Namen Hotel „Zentral“.

Heute befindet sich das Gebäude in der Restaurierung. Die Gebäude der ehemaligen Filippov-Bäckereien im Innenhof wurden zusammen mit anderen Bauten abgerissen, und an ihrer Stelle ist ein neuer Bau geplant. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gebäude wieder ein Hotel sein und seine historische Bestimmung bewahren.

Geo-Punkt

Гостиница «Люкс»

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