← Zum Feed · Karte

Städtisches Anwesen der Veneditkows, Schnauberts, B. Sh. Monoszon

Фото 1
Auf den Plänen des 18. Jahrhunderts am Ufer des Ratschki-Flusses, der heute in einem unterirdischen Kanal verborgen ist, entlang der roten Linie der Kolpatschny-Gasse, die nach dem alten Viertel der Hutmacher benannt ist, wurden steinerne Gebäude dargestellt. Es handelte sich um bescheidene Paläste, die wahrscheinlich aus der Peterszeit stammen. Informationen über den ursprünglichen Eigentümer dieser Paläste wurden bisher nicht gefunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie Teil des städtischen Anwesens der Veneditkows und umgebaut.

Nach dem Brand von 1812 wurde das Anwesen von dem neuen Eigentümer, Dr. K. Schnaubert, wiederhergestellt, der ein Wirtschaftsgebäude neben dem Hauptgebäude errichtete.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging ein Teil des großen Anwesens an der Ecke zur Kolpatschny-Gasse an B. Sh. Monoszon über. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beauftragte seine Witwe, Mirka (Meri) Michailowna, den bekannten Architekten Semjon Semjonowitsch Eibushitz, der kürzlich das Gebäude der Moskauer Choral-Synagoge in der benachbarten Bolschaja Spasoglinischtschewskaja-Gasse erbaut hatte, mit dem Entwurf für den Umbau des Anwesens. Infolgedessen wurde der Flügel des Anwesens mit dem Hauptgebäude verbunden, und das Gebäude erhielt eklektische Fassaden und einen charmanten Eckbalkon. Die Erben von M. M. Monoszon besaßen das Anwesen bis zur Revolution.

Dieses gemütliche Moskauer Haus, das von vielen Künstlern und Fotografen geliebt wird, ist eines der bekanntesten Denkmäler des Iwanowskaja-Hügels und wird oft auf Gemälden und Fotografien dargestellt.

Noch vor zehn Jahren konnte man in den Innenhof gehen und die Treppe zur lokalen „Sehenswürdigkeit“, der „Tarzanbahn“, hinaufsteigen, auf der die örtlichen Kinder gerne fuhren. Jetzt ist der Zugang zum Innenhof leider durch ein Tor geschlossen.

Derzeit hat das Anwesen den Status eines Objekts des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung.

Geo-Punkt

Городская усадьба Венедиктовых, Шнаубертов, Б. Ш. Моносзона

Kommentare