Das Hauptgebäude des Anwesens des Fürsten Wassili Alexejewitsch Chovansky, ein Denkmal der Geschichte und Kultur, erhielt seinen Empire-Stil nach dem Brand von 1812. Es ist das einzige Gebäude des 18. Jahrhunderts, das auf dem Arbat erhalten geblieben ist. In diesem Haus wurde 1799 Dmitri Swerbeew geboren, ein Freund Puschkins und Memoirenschreiber. In den 1820er Jahren gehörte das Haus dem pensionierten Kornett Graf Wassili Alexejewitsch Bobrinski, dem Enkel von Katharina II. und Graf Grigori Orlow, der ein Beschützer und Freund vieler Dekabristen war. Hier lebte er unter geheimem Polizeiaufsicht, während er die Abneigung überstand, die jedoch seine Karriere nicht stark beeinträchtigte. Neun Jahre später zog er nach Petersburg und verkaufte das Anwesen. Von 1834 bis 1835 lebte in diesem Haus die Schauspielerin Jekaterina Semjonowa-Gagarina. Alexander Puschkin erwähnte sie in "Eugen Onegin":
Da war Ozerow unfreiwillig
Die Abgaben
Von Volkstränen, Beifallsrufen
Mit der jungen Semjonowa teilte....
Jekaterina Semjonowa war eine wenig gebildete Leibeigene, aber sehr talentiert. Sie hatte Erfolg und glänzte in den Moskauer Theatern. Puschkin sah sie oft in den Aufführungen und traf sie in den literarischen Kreisen von Petersburg. Ein Exemplar von "Boris Godunow" wurde ihr mit der Widmung "Semjonowa, vom Verfasser" geschenkt.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb das Militärministerium das Haus, das bis heute hier bleibt. Seit 1921 ist hier das Revolutionäre Militärgericht des Moskauer Militärbezirks untergebracht, heute das Moskauer Bezirksmilitärgericht.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Wand des Hauses, die in die Krivoarbatski-Gasse führt. Im Jahr 1990 erschien dort die Inschrift "Heute starb Viktor Tsoi", auf die bald geantwortet wurde: "Tsoi lebt". Im Jahr 2006 versuchte man, die Inschriften zu übermalen, aber die Wand wurde wiederhergestellt. Bei den Fans des Musikers gibt es die Tradition, in einem speziellen Aschenbecher an der Wand eine abgebrochene angezündete Zigarette zu hinterlassen.
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