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Hauptgebäude des Anwesens A. G. Schepochkin, N. A. Ljwov

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Zwischen dem Arbat und der Povarstraße liegt ein Platz, den man als echtes „Herz“ Moskaus bezeichnen kann. Der Spasopeskowski-Platz erhielt seinen Namen von der Kirche des Heiligen Erlösers, „die auf den Sanden“ steht, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts anstelle einer alten Holzkirche im Schützenviertel erbaut wurde. Dieser Platz ist auf dem bekannten Gemälde von Wassili Polenow „Moskauer Innenhof“ abgebildet.

Auf dem Spasopeskowski-Platz, links von der Kirche, steht ein kleines Holzhaus im Empire-Stil mit einem sechs Säulen umfassenden Portikus (Haus Nr. 8), das das Hauptgebäude des großen Anwesens von A. G. Schepochkin ist. Daneben befindet sich das Haus Nr. 6 mit einem ionischen Portikus, ein Beispiel für den nach dem Brand in Moskau errichteten Bau, das ebenfalls der Frau des Leutnants Schepochkin gehörte. Es wurde auf einem älteren Fundament des Holzhauses des Kollegialassessors P. U. Ustinov errichtet. Interessant ist, dass das Tor zwischen den Häusern 6 und 8 deutlich älter ist als die Gebäude selbst: Es führte früher zum Kirchhof der Spasopeskowski-Kirche.

Das Hauptgebäude des Anwesens A. G. Schepochkin, N. A. Ljwov wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und 1884 von dem Architekten V. P. Gavrilov umgebaut.

In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts mietete der Dichter S. P. Turgenev, der Bruder des Schriftstellers Iwan Turgenev, dieses Herrenhaus, der die Spasopeskowski-Kirche aktiv unterstützte. In demselben Haus lebte zwischen 1840 und 1880 der Enkel des Grafen N. S. Mordwinow, das einzige Mitglied des Obersten Strafgerichts, das sich weigerte, das Todesurteil gegen die Dekabristen zu unterschreiben, und der Architekt, Dichter, Künstler, Musiker, Übersetzer und Mitglied der Russischen Akademie Ljwov, N. A. Ljwov. 1871 richtete Ljwov mit eigenen Mitteln und mit Genehmigung der Moskauer Behörden einen Park ein, der bis heute existiert. Als großer Bewunderer von A.S. Puschkin nannte er ihn den Puschkin-Park. 1993 wurde im Park ein Denkmal für den Dichter errichtet.

In den 1920er Jahren befand sich in dem Haus die Redaktion der Zeitschrift „Weschnik statistiki“ und der Verlag der Zentralen Statistischen Verwaltung. Hier wohnte auch die Wohnung von Wassili Sergejewitsch Nemchinow, einem der Begründer der wirtschaftlich-mathematischen Richtung der sowjetischen Wirtschaftswissenschaft. Seit 1963 wurde das Herrenhaus von der Botschaft Somalias genutzt, und heute befindet sich hier die Residenz des Botschafters Spaniens in der RF.

Geo-Punkt

Главный дом усадьбы А. Г. Щепочкиной, Н. А. Львова

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