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Genuesische Festung auf der Krim

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Die Krim ist berühmt für zahlreiche antike Denkmäler, darunter die mittelalterlichen genuesischen Festungen. Heute erzählen wir von der Festung in Feodosia. Diese Verteidigungsanlage wurde im 14. Jahrhundert erbaut, als genuesische Meister zu den besten in Europa zählten, und ihre Arbeiten rechtfertigten diesen Ruf voll und ganz. Die genuesische Festung auf der Krim ist eines der Juwelen der mittelalterlichen Verteidigungsarchitektur, sie schützte Kaffa vor Überfällen und erfüllte lange Zeit erfolgreich diese Funktion. Die 5,5 Kilometer langen Mauern der Festung umrahmten die Bucht von Feodosia, erinnerten an die Wände des Kolosseums und schufen den Eindruck einer großen Arena.

Die Geschichte der Festung ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt selbst verbunden, deren Baugrund 1226 von genuesischen Kaufleuten von den einheimischen Tataren gekauft und weise genutzt wurde. Infolgedessen schützten die elf Meter hohen Mauern der Festung zuverlässig die prächtige Stadt mit ihren wohlhabenden Häusern, deren Besitzer über Jahrhunderte hinweg keine Sorgen um ihr Eigentum haben mussten. Doch auch diese mächtige Stadt wurde erobert, und die Festung verlor ihre Verteidigungsbedeutung. Seitdem ist viel Zeit vergangen, die Festung ist verfallen, und zum Zeitpunkt des Anschlusses der Krim an das Russische Reich blieb nur ein Schatten vergangener Größe, doch selbst dieser beeindruckt Touristen und Einheimische.

Erst im 19. Jahrhundert wurden erste Schritte unternommen, um die genuesische Festung als Denkmal der Antike zu erhalten, damals wurde der Abbruch zu Baumaterialien verboten. Doch nach 1917 blieb die Festung erneut lange Zeit unbeachtet. Heute ist nur noch der südliche Teil mit den beiden Türmen St. Klemens und Krisko sowie ein Teil der Westmauer und einige Säulen erhalten, die einst die Pforten schmückten. Diese Bauwerke sind beliebt und ziehen jährlich viele Besucher an.

Geo-Punkt

Генуэзская крепость крымского полуострова

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