Das «Haus des Gärtners», das wahrscheinlich ursprünglich als Seifenfabrik diente, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände des Aufsichtshofs errichtet. Es wurde als Bad für die zahlreichen Angestellten und Soldaten genutzt, die den Park von Zarin und die Gewächshäuser betreuten. Der Name des Architekten ist unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass es sich um jemanden aus dem Umfeld von V.I. Baschenow handelte.
In den 1840er Jahren wurde das Gebäude für die Bedürfnisse der Gemeindeverwaltung umgebaut. In den 1930er Jahren wurde es umgebaut und erweitert. Von den 1930er bis zu den 1970er Jahren befand sich hier das Volksgericht, später verschiedene Einrichtungen, darunter 1975 ein medizinisch-berufliches Erholungsheim. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wurde das Gebäude abgerissen.
In den Jahren 2006-2007 führte die LLC «Städtisches Archäologisches Büro» Ausgrabungen durch, bei denen die ursprünglichen Fundamente des Gebäudes entdeckt wurden. Diese stellten eine rechteckige Konstruktion mit einer Halbrundung an der Ostfassade dar.
Laut dem Generalplan des Dorfes Zarin wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts neben dem «Haus des Gärtners» ein neuer Obstgarten angelegt. Heute sind hier Gruppen von Ziersträuchern wie Spiraea, Philadelphus, Flieder und Hortensie gepflanzt, die dieses Gebiet verschönern.
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