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Friedman Alexander Alexandrowitsch

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Der Physiker Alexander Alexandrowitsch Friedman machte zu seiner Zeit eine wissenschaftliche Entdeckung, die sogar Einstein übertraf, und bewies als Erster, dass das Universum sich ausdehnt. Doch zu seinen Lebzeiten erhielt seine Arbeit nicht die gebührende Anerkennung, obwohl sich später herausstellte, dass seine Theorie korrekt war. Friedman war ein Mensch mit einem ungewöhnlichen Schicksal. Er wurde 1888 in eine Familie von Komponisten und Klavierlehrern geboren, zeigte jedoch selbst kein Interesse an Musik und bevorzugte wissenschaftliche Literatur. Nach dem erfolgreichen Abschluss des physikalisch-mathematischen Fakultät der Petersburger Universität unterrichtete er lange Zeit an verschiedenen Instituten.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Friedman freiwillig an die Front, diente in der Luftwaffe und flog Bomber. Selbst in dieser Zeit setzte er seine wissenschaftliche Arbeit fort und entwickelte Tabellen für gezielte Bombardierungen. Für seine Verdienste wurde er mit dem Georgskreuz ausgezeichnet, doch nach einer Verwundung gab er seinen Dienst auf und kehrte an die Universität zurück. Zu dieser Zeit interessierte er sich für Einsteins allgemeine Relativitätstheorie. Nachdem er einige Lücken darin entdeckt hatte, löste Friedman die komplexe Gleichung und machte die wichtigste Entdeckung seines Lebens: Das Universum ist ein lebender Organismus, der sich weiterhin ausdehnt. Zuvor hatte Einstein geglaubt, dass das Universum in einem Zustand der Ruhe sei.

Friedman veröffentlichte seine Arbeit in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften, doch Einstein kritisierte sie zunächst. 1929 bestätigte der Astronom Edwin Hubble experimentell Friedmans Theorie, indem er entdeckte, dass Galaxien und Quasare sich tatsächlich voneinander entfernen, was auf die Expansion des Universums hinweist. Danach überdachte Einstein Friedmans Arbeit und erkannte, dass dieser absolut recht hatte. Leider erfuhr Friedman selbst nichts davon, da er 1925 an Typhus starb.

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