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Fort „Großer Fürst Konstantin“

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Fort „Großer Fürst Konstantin“ in Kronstadt, gegründet 1808 als Antwort auf die Bedrohung durch die englische Flotte in der Ostsee, ist ein wichtiges historisches Denkmal. Heute fungiert es als Terminal und Kontrollpunkt für kleine Schiffe.

Ursprünglich war das Fort eine zweigeschossige Holzbatterie mit 45 Kanonen zum Schutz der Küste. Im Jahr 1824, nach einer Überschwemmung, wurde die Batterie wiederhergestellt, und 1834 wurde ein Kaponier zum Schutz vor Angriffen von hinten hinzugefügt. Kaiser Nikolaus I. benannte 1834 die Batterie in Fort „Konstantin“ zu Ehren seines Sohnes um.

In den 1850er Jahren wurden die Holzkonstruktionen des Forts abgerissen, aber der Bau einer neuen Steinbatterie wurde aufgrund des Krimkriegs verschoben. Nach dem Krieg begann 1858 der Bau einer Eskarpenmauer aus Granitblöcken, der 1861 abgeschlossen wurde. 1863 erhielt das Fort Panzerbrüstungen zum Schutz der Geschütze, was eine innovative Lösung darstellte.

In den 1870er Jahren wurde das Fort modernisiert: neue Geschütze wurden installiert, Kasernen und ein Pavillon für den optischen Entfernungsmesser gebaut. 1890 wurde das Fort durch einen Damm mit der Insel Kotlin verbunden, und 1896 sowie 1901 wurde es umgebaut, einschließlich des Austauschs veralteter Geschütze.

1910 und 1911 wurden zusätzliche Geschütze auf dem Fort installiert, aber im Ersten Weltkrieg nahm es nicht teil. Nach der Revolution wurde das Fort in „K“ umbenannt. In den 1930er Jahren entstanden neue Verteidigungsanlagen, die im Zweiten Weltkrieg genutzt wurden.

In den 1960er Jahren wurde das Fort entwaffnet und geplündert. In den 1980er Jahren entstand an seiner Stelle eine Autobasis. Von 2000 bis 2007 fanden im Fort „Alexander“ Festivals für elektronische Musik statt, und im Fort „Konstantin“ wurden Tanzflächen organisiert.

2010 wurde beschlossen, im Fort „Konstantin“ einen Grenzübergang für kleine Schiffe einzurichten. 2012 wurde dieser Punkt offiziell in Betrieb genommen.

Geo-Punkt

Форт «Великий Князь Константин»

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