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Endogurov Ivan Ivanovich

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Viele kennen solche russischen Wanderkünstler wie Schischkin, Repin, Kramskoy, Perov, Savrasov und Polenov. Doch Ivan Ivanovich Endogurov, der einen bedeutenden Einfluss auf die Weltkultur hinterließ, wurde mit der Zeit zu Unrecht vergessen.

Von frühen Jahren an zeigte Endogurov Interesse am Zeichnen und nahm Unterricht bei dem Landschaftsmaler Efim Wolkow. Diese Leidenschaft wurde schließlich zu seinem Beruf. Mit 24 Jahren stellte er auf einer akademischen Ausstellung zum ersten Mal seine Werke "Hinterhöfe", "Birkenhain" und "Frühling" aus, für die er die kleine Silbermedaille erhielt. Später versuchte er sein Glück im Ausland.

In Paris weckten seine lyrischen Landschaften der russischen Natur, die voller Sehnsucht nach der Heimat und der Schönheit ländlicher Landschaften waren, großes Interesse. Zu dieser Zeit wurde Ivan Ivanovich Mitglied der Gesellschaft der Wanderkunstausstellungen. Doch seine Arbeit wurde durch fortschreitende Tuberkulose erschwert, weshalb er Petersburg verlassen und nach Krim ziehen musste. Dort schuf er die Gemälde "Frühling in der Krim", zwei Herbstlandschaften und "Georgievski-Kloster". Leider konnte er nicht alle seine Ideen verwirklichen und starb im Alter von 36 Jahren auf der Insel Capri in Italien.

Der Beitrag Endogurovs zur Weltkultur wird durch die Rückmeldungen seiner Zeitgenossen bestätigt. Sein Gemälde "Frühlingserwachen" wurde in die Pariser Ausgabe des Albums ausgewählter Bilder des Museums Alexander III. von 1910 aufgenommen. Der Herausgeber nannte ihn "den Besten der Besten" und hob sein Talent hervor, Weite, Luftigkeit und Stimmung zu vermitteln. Der Kunsthistoriker Wladimir Stasow bemerkte ebenfalls das Talent Endogurovs und erwähnte ihn neben anderen herausragenden Landschaftsmalern seiner Zeit.

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