Die Ausstellung des Häuschens wurde von Spezialisten des Museums-Reservats in Zusammenarbeit mit dem Zaanmuseum erstellt. Die Kolomenskaya Kopie rekonstruiert das Häuschen in Zaandam in seinen originalen Maßen. Hierher kam Peter I im August 1697 und verbrachte acht Tage, um auf der örtlichen Werft das Schiffsbauhandwerk zu erlernen.
In zwei kleinen Räumen mit einer Fläche von 42 Quadratmetern können die Besucher restaurierte Elemente des Interieurs, einen mit Delfter Keramikfliesen verkleideten Kamin und den Schlafplatz von Zar Peter sehen. Besonders interessant ist das geschmiedete Fensterband aus dem 17. Jahrhundert, das vom originalen Häuschen Peters in Zaandam erhalten geblieben ist. In der Ausstellung sind auch Porträts von Peter I und seiner Frau Katharina I, grafische Werke sowie das Ikone des Nicaea, die den Zaren auf seinen militärischen Feldzügen begleitete, zu sehen. Auf dem Schreibtisch, an dem Peter die maritimen Wissenschaften studierte, sind Zeichnungen und Bücher über den Schiffbau, Karten und ein Modell eines holländischen Schiffes zu sehen. Der multimediale Teil der Ausstellung erzählt die Geschichte der Großen Gesandtschaft, der diplomatischen Mission Russlands nach Westeuropa, die Peter I. 1697-1698 unternahm.
Für den Komfort der Besucher sind ein Rampen, ein Audioguide und ein Touchscreen-Kiosk vorgesehen.
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