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Domaschenko Alexander

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Die Geschichte der russischen Marine ist reich an herausragenden Taten von Marineoffizieren, doch die Tat des 23-jährigen Maaten Alexander Domaschenko sticht unter ihnen hervor.

Domaschenko wurde 1804 geboren und nahm von 1822 bis 1825 an einer Weltumsegelung unter dem Kommando von Kapitän 2. Ranges Lasarew teil. Nach der Rückkehr erhielt Lasarew eine Beförderung und wurde vom Fregatten „Kreuzer“ auf das größere Schiff „Asow“ versetzt, dem auch der junge Maat Domaschenko folgte.

Im Jahr 1827 wurde das Schiff „Asow“, das Teil der russischen Eskadra von Admiral Geiden war, zu den Küsten Griechenlands entsandt, um die Orthodoxen in ihrem Kampf gegen die türkische Herrschaft zu unterstützen. Auf der „Asow“ dienten die zukünftigen berühmten Marineführer Nachimow, Istomin und Kornilow, und das Schiff wurde von Kapitän 1. Ranges Lasarew kommandiert. Unter der Besatzung war auch der 23-jährige Maat Domaschenko.

Am 9. September 1827 geriet die russische Eskadra in einen Sturm. Lasarew befahl, die Segel zu bergen, doch in diesem Moment fiel einer der Matrosen über Bord. Domaschenko, der sich gerade in seiner Kabine ausruhen wollte, hörte den Schrei, lief auf das Deck und sprang ohne zu zögern ins Wasser, um den Matrosen zu retten. Doch die Welle verschlang beide.

Bald darauf fand eine siegreiche Schlacht gegen die Türken statt, für die „Asow“ mit dem Georgs-Flagge ausgezeichnet wurde, und sein Kommandant erhielt Admirals-epauletten. Doch die allgemeine Aufmerksamkeit richtete sich auf die Tat von Domaschenko. Auf Initiative von Lasarew und Nachimow, unterstützt von Admiral Geiden und Kaiser Nikolaus I., wurde beschlossen, ein Denkmal zu seinen Ehren zu errichten. Der Kaiser setzte auch eine lebenslange Rente für die Mutter des Gefallenen an, die dem doppelten Gehalt des Sohnes entsprach.

Am 9. September 1828, zum Jahrestag des Todes von Maat Domaschenko, wurde in Kronstadt ein Denkmal zu seinen Ehren eingeweiht. Bei der Zeremonie waren die gesamte Besatzung der „Asow“, die höchsten Marinekommandanten und Vertreter der kaiserlichen Dynastie anwesend. Das Denkmal ist bis heute erhalten geblieben, doch das Porträt des Maaten ist uns nicht überliefert, weshalb die Porträts seiner bekannten Kameraden veröffentlicht werden.

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