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Haus des Journalisten

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Im 18. Jahrhundert befand sich in der Nähe der Arbat-Tore der Weißen Stadt ein großes Anwesen der Fürsten Gagarin. Bei dem Brand von 1812 brannte das Anwesen nieder, aber aus den Steinbauten überlebte nur der Flügel am Nikitsky-Boulevard. Dieser Flügel wurde wiederhergestellt und wurde zum Hauptgebäude.

In den 1820er und 1830er Jahren gehörte das Haus Anastasia Michailowna Schtscherbinina, der Tochter der Fürstin Jekaterina Romanowna Daschkowa, die eine Vertraute von Katharina II. war und lange Zeit die Petersburger Akademie der Wissenschaften leitete. Auf dem Ball bei Schtscherbinina am 20. Februar 1831 erschien Puschkin zum ersten Mal in der Gesellschaft seiner jungen Frau nach der Trauung. Der bekannte Slawophil A.I. Koschelew schrieb an Fürst W.F. Odojewski über das Treffen mit Puschkin auf diesem Ball und über seine Frau, die einen großen Eindruck auf ihn machte.

Im Jahr 1836 ging das Herrenhaus an die Grafen Golowkin über. 1872 erwarben die Kaufleute Pribylov, bekannt als die „Baumwollkönige“, das Anwesen. Fünf Jahre später wurde das Haus nach den Plänen des Architekten Alexander Vivien umgebaut und erhielt eine elegante Fassade, die bis heute erhalten geblieben ist, sowie ein schmiedeeisernes Geländer entlang des Nikitsky-Boulevards. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts und bis 1917 gehörte das Anwesen der Kaufmannswitwe Sofia Alexandrowna Makeeva, der Erbin der Pribylovs.

Nach der Revolution wurde im Herrenhaus das Haus der Presse eingerichtet, wo Dichter wie Jessenin, Majakowski, Schershenewitsch, Mariengof, Brjussow und Blok auftraten. Am 30. Dezember 1925 verabschiedeten sich hier die Moskauer von Jessenin. In den 1930er Jahren fanden im Gebäude Konzerte von L. Oborin und D. Oistrach statt, und das Theater der Presseberichterstattung arbeitete dort. Seit 1938 ist das Herrenhaus als Haus des Journalisten oder Domzhur bekannt.

Im Jahr 1941 wurden von hier aus Moskauer Journalisten an die Front geschickt.

Heute finden im Domzhur täglich Pressekonferenzen, internationale Runden Tische, Debatten, kreative Treffen, Seminare und Ausstellungen statt. Hier werden Festivals, kreative Abende und Konzerte veranstaltet. Im Gebäude gibt es ein Journalismus-Museum und einen Kinosaal. Die Innenräume der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind erhalten geblieben: der Ballsaal, der zum Konzertsaal wurde, der Kaminraum, die Rosafarbene und die Blaue Lounge sowie die repräsentative Treppe, die einst Puschkin und Natalja hinaufgingen.

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Дом журналиста

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