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Wohnhaus, XVII-XIX Jh.

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Die Geschichte des Gebäudes beginnt im späten XVII Jahrhundert, als es Jakob Baibakov gehörte, der in der Pomernaja-Izba diente, wo lose Waren für den Verkauf gemessen und erfasst wurden. Danach wechselte das Grundstück häufig den Besitzer, und die darauf befindlichen Gebäude brannten mehrmals nieder.

Am Ende des XVIII Jahrhunderts wurde hier ein neues Haus errichtet, das Teil des 1901 für die Schulen der "Hilfsgesellschaft der Kaufmannsbeamten" gebauten Gebäudes wurde. In diesen Schulen wurden Vorlesungen über kaufmännische Disziplinen, einschließlich Buchhaltung, gehalten, die zwar nicht weit verbreitet waren, aber beliebt waren.

Unter den Mitarbeitern der "Historik" gab es die Legende, dass das Gebäude "Tante Griboedovs" gehörte und dass Griboedov selbst hier seine Komödie "Kummer vom Verstand" las. Obwohl es dafür keine dokumentarischen Beweise gibt, ist bekannt, dass das Haus dem Kaufmann A.A. Kumanyin gehörte, der mit der Schwester von F.M. Dostojewskis Mutter verheiratet war. Dostojewski besuchte es oft.

Seit 1938 befindet sich im Gebäude in der Starosadsky-Gasse die Historische Bibliothek, die auf Sammlungen bekannter Literaturwissenschaftler und Buchsammler basiert. Der Grundstock ihrer Bestände bildete die Bibliothek des Historikers und Archäologen A.D. Tschertkow. In der Bibliothek werden auch Sammlungen von Fürst A.I. Barjatinski, Archäologe P.M. Stroeva, Orientalist A.I. Guljanov, Ethnograph A.F. Gilferdinga, Sammler A.P. Bachrushin, Historiker I.E. Zabelin und anderen aufbewahrt. 1938 wurden hier die Bestände der Bibliothek des Instituts für rote Professur hinzugefügt.

In den Mitte der 1980er Jahre wurde an das Gebäude ein neuer Anbau aus Glas und Beton errichtet, in dem die Abteilung für Periodika untergebracht wurde. 1990 nahm hier die Heimatkundekommission "Altes Moskau" unter der Leitung des Schriftstellers und Heimatforschers W.B. Murawjew ihre Arbeit wieder auf.

Während der Restaurierung 2015-2016 wurden die tragenden Konstruktionen verstärkt, die weißen Steinelemente des XVIII Jahrhunderts wiederhergestellt, die Fassaden gereinigt und das Mauerwerk restauriert. Die Eingangstreppe wurde in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt, und metallene Gryphons, die unter alten Paneelen verborgen waren, wurden entdeckt. Die historische Raumaufteilung und die Innenausstattung wurden wiederhergestellt. 2017 erhielt die Bibliothek Auszeichnungen beim Wettbewerb "Moskauer Restaurierung" für das beste Restaurierungsprojekt und die hohe Qualität der Arbeiten.

Geo-Punkt

Дом жилой, XVII-XIX вв.

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