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Haus, XVIII-XIX Jahrhundert

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Die lokalen Straßen, Gassen und Durchgänge tragen den Namen Sýromyatnitscheskikh, was mit der Palastvorstadt des 16. Jahrhunderts verbunden ist, wo Handwerker Pferdegeschirre aus Rohleder herstellten. Seitdem hat sich dieses Gebiet erheblich verändert, was durch den Bau der Kursker Eisenbahn begünstigt wurde. Dennoch ist hier ein adeliges Anwesen erhalten geblieben, das kürzlich restauriert wurde und sein historisches Erscheinungsbild zurückerlangte.

Die Gründung des Hauses geht auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Die ersten Erwähnungen des Anwesens stammen aus dem Jahr 1790, als es dem Hauptmann des Preobraschenski-Regiments V.A. Melgunov gehörte. Bereits damals stand hier ein Steinhaus, das rechtwinklig zur Gasse lag. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging das Anwesen von den Adligen an Kaufleute über, und 1822 wurde es Eigentum der Kaufmannsfamilie Danielsons aus Reval (heute Tallinn). Friedrich Danielson richtete hier sein Anwesen ein, im Nebengebäude wurde eine Mälzerei untergebracht, und auf dem benachbarten Grundstück wurde eine Brauerei errichtet. Der südliche Teil des Gebäudes, der zur Gasse hin ausgerichtet ist, wurde um ein zweites Stockwerk aufgestockt, die anderen Teile wurden erweitert und mit Empire-Fassaden mit Rustika und Medaillons geschmückt. Der Eingang zum Gebäude ist durch eine Halbrundung mit einer Terrasse im zweiten Stock hervorgehoben.

Im Jahr 1851 gingen das Eigentum und die Produktion an die Unternehmer Watson und Dreyer über, die es auf den zweiten Platz in Moskau brachten. In den 1870er Jahren wurde die Fabrik Eigentum der Aktiengesellschaft „Moskauer Bayern“, bekannt für das Bier „Wiener Rein Nr. 1“. Doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Brauerei geschlossen, und das Anwesen wurde erneut adelig, als es an die Fürstin A.I. Golizyna überging. Sie lebte im zweiten Stock, während die anderen Räume vermietet wurden, einschließlich einer Männerschule ab 1909. Nach der Revolution wurde das Haus als Wohnwohnungen und Büros genutzt, und der Garten wurde bebaut.

In den Jahren 2008-2009 wurde das Anwesen vollständig restauriert, die historischen Dekorelemente wurden gereinigt und wiederhergestellt. Fragmente der ursprünglichen Fassadenfarbe wurden gefunden, die wieder rot mit weißen Details wurden. An der Fassade blieb das Monogramm der Familie Danielson erhalten: die Buchstaben F, N und D auf einem Schild, gekrönt von einem Ritterhelm, umgeben von einem Lorbeerkranz und zwei Schilden mit Meander und Bändern. In den Innenräumen sind teilweise die Gewölbe, Kachelöfen und gusseiserne Treppen erhalten geblieben. Im Gebäude befinden sich jetzt Büros, und auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei ist das Zentrum für zeitgenössische Kunst „Winzavod“ untergebracht.

Geo-Punkt

Дом, XVIII-XIX век

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