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Haus, in dem D. N. Anuchin lebte

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Eröffnungsdatum und Geschichte

Ende des 18. Jahrhunderts befanden sich an der Stelle des heutigen Brotwegs die Besitztümer des Fabrikanten A. Gmurrow, jedoch sind keine Details über die Bebauung dieser Zeit erhalten geblieben. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich hier das Anwesen des Brigadiers V. A. Melgunow, das nach dem traditionellen Prinzip erbaut wurde: Das hölzerne Hauptgebäude mit einem steinernen Flügel blickte auf die Straße, während die Wirtschaftsgebäude einen Innenhof bildeten. Der Brand von 1812 beschädigte die Gebäude stark, aber bald wurde das Anwesen wiederhergestellt und behielt sein Aussehen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Umbau

Im Jahr 1868 begann der Kaufmann S. S. Poljakow mit einem umfangreichen Umbau des Grundstücks. Nun hatte das Anwesen eine perimetrische Planung, die für Mietskasernen charakteristisch ist. Nach dem Entwurf des Architekten K. V. Grinewskij wurde an der roten Linie des Brotwegs ein zweigeschossiges Steinhaus mit einem Durchgangsbogen in der Mitte errichtet, der in den Innenhof führte. In der Planung und Komposition des Hauses blieben Züge des Klassizismus erhalten: Das zweite Stockwerk mit einer Reihe von repräsentativen Räumen blickte auf die Hauptfassade, während die Wohnräume in den Innenhof führten. Das Gebäude wurde in mehrere separate Wohnungen unterteilt, die vermietet wurden, und der Eigentümer lebte ebenfalls hier.

Eigentümer und bedeutende Persönlichkeiten

In den 1910er Jahren mietete einer der Wohnungen der bekannte russische Wissenschaftler D. N. Anuchin. Dmitri Nikolajewitsch war Professor und Ehrenmitglied der Moskauer Universität, Begründer der wissenschaftlichen Erforschung von Geographie, Anthropologie und Ethnographie in Russland. Er war ein Freund des Vorsitzenden der Moskauer Archäologischen Gesellschaft und förderte die Entwicklung professioneller archäologischer Forschungen. Anuchin gründete Museen für Geographie und Anthropologie an der Universität und begründete die Limnologie, indem er mit der systematischen Untersuchung der Seen Russlands begann. Seine wissenschaftlichen Arbeiten gelten bis heute als grundlegend.

Das Gebäude ist im Ziegelstil ausgeführt, der in den 1870er und 1880er Jahren populär war. Die Hauptfassade ist in zwei Ebenen unterteilt und reich dekoriert. An den Rändern des Bogens befinden sich zwei Eingänge, die durch Pilaster getrennt sind.

Die Bebauung des Grundstücks blieb bis in die 1950er Jahre unverändert, als einige Gebäude des ehemaligen Anwesens abgerissen, die Brandmauer und der Zaun abgebaut wurden, aber das Erscheinungsbild des Hauptgebäudes sich kaum veränderte. In den Innenräumen sind Elemente der Dekoration aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Дом, в котором жил Д. Н. Анучин

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