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Haus V.I. Kulikow

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Das Haus V.I. Kulikow ist ein zweigeschossiges Gebäude, das Ziegel- und Holzbau kombiniert. Das Erdgeschoss besteht aus Ziegeln, während das Obergeschoss aus Holz gefertigt ist. Die Hauptfassade des Gebäudes hat sechs Achsen, auf der rechten Seite befindet sich der Haupteingang, der mit einem Vordach auf Konsolen geschmückt ist. Der zentrale Teil der Fassade wird durch ein giebelartiges Dach mit einem Spitz und paarweise angeordneten Dachfenstern mit feiner Verglasung hervorgehoben. Die Dekoration des Erdgeschosses umfasst Ziegel-Elemente: Fensterrahmen, Pilaster und einen Zwischenstockgesims mit kleinen Ziegeln. Die Fensteröffnungen mit bogenförmigen Stürzen sind mit rahmenden Fensterverkleidungen geschmückt, während die Ecken mit Pilastern im Holzrustika-Stil gestaltet sind. Das Obergeschoss, das aus Holz gefertigt ist, ist mit aufgesetztem und durchbrochenem Schnitzwerk verziert. Die Fensterrahmen mit geraden Sandriken und dreieckigen Bogen haben Schnitzereien mit pflanzlichen Ornamenten und solaren Symbolen. Die Ecken des Holzbaus sind mit Pilastern verkleidet, und die Seitenwände des Obergeschosses sind mit figürlichen Säulen und einem Fries mit doppelten Konsolen gestaltet. Der zentrale Teil des Vorraums wird durch ein kleines giebelartiges Fronton hervorgehoben, ein ähnliches Element befindet sich an der Seitenfassade. Die Fassade wird durch ein Gesims und einen Fries mit Schindeln im „Fischgrät“-Muster, aufgesetztem Schnitzwerk und Konsolen abgeschlossen.

Der Ort wird erstmals im Buch „Aufstellung der Landgemeinde über städtische unbewegliche Vermögenswerte für 1909“ erwähnt, wo angegeben ist, dass sich im 32. Quartal in der Kazan-Straße (heute Karl-Marx-Straße) und der Uferstraße das Haus von A.L. Lutikow befindet. Laut dem Buch von 1918 hat sich der Eigentümer des Hauses nicht geändert. In der Liste der Immobilien, die 1920 und 1924 konfisziert und verstaatlicht wurden, wird angegeben, dass das Haus von Lutikow in der Karl-Marx-Straße 29, halbsteinerne, zweigeschossige, mit einer Gesamtwohnfläche von 40 Quadrat-Saßen, 2 Wohnungen und 9 Zimmer enthält. Neben dem Haus gibt es eine Scheune, einen Stall, einen Keller und eine Toilette. Das Haus wurde bis zum 01.07.1924 vermietet und als Wohnraum genutzt, wurde am 28.09.1921 konfisziert. Es wird vermerkt, dass der Besitzer mit den Weißen geflohen ist. Von 1913 bis 1917 befand sich im Gebäude das Komitee der RSDRP, zuvor war dort die Krankenkasse der Arbeiter der Mühlenbetriebe untergebracht, die zum Zentrum des Kampfes der Arbeiter gegen die Unternehmer wurde.

Geo-Punkt

Дом В.И.Куликова

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