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Haus des Rostower Stadtoberhaupts Ivan Zvorikin

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Eine der bedeutenden vorrevolutionären architektonischen Sehenswürdigkeiten Rostows am Don ist das Haus, das dem ehemaligen Stadtoberhaupt Ivan Nikolajewitsch Zvorikin gehörte. Dieses Gebäude wurde 1914 nach den Plänen des bekannten Architekten Wasilij Popow errichtet. Vor der Revolution war in diesem Haus auch die Rostower Stadtverwaltung untergebracht, was es Generalmajor Zvorikin ermöglichte, stets im Dienst zu sein.

Das dreigeschossige Gebäude nimmt die Eckposition des Blocks ein, seine Fassaden gehen auf die Puschkin-Straße und die Semashko-Gasse. Das Haus ist im Jugendstil mit gotischen Elementen gestaltet. Das architektonische Erscheinungsbild der Fassaden wird durch Fensteröffnungen, Erker und Strebepfeiler geprägt. Das Erdgeschoss ist mit Rustika versehen. Unter den gotischen Elementen sticht ein Fries mit dreiviertel Säulen und dekorativen Kokoschniks über den Fenstern des ersten Stocks hervor. Die Fassaden enden mit Attiken und spitzbogigen Nischen, und der Haupteingang ist in Form eines Spitzbogenportals gestaltet. Der Eckbereich des Gebäudes wird durch einen sechseckigen Erker hervorgehoben, der von einem Balkon auf der Höhe des zweiten Stocks umrahmt und mit einem Türmchen mit Kuppel gekrönt wird. Ursprünglich standen Figuren von Rittern auf dem Parapet des Turms, die in der Sowjetzeit zerstört wurden.

Das Haus der Stadtverwaltung hat einen komplexen Grundriss und ist in zwei Sektionen mit separaten Eingängen unterteilt: von der Puschkin-Straße und der Semashko-Gasse. In jeder Sektion befinden sich zweiläufige Treppen und ein Aufzug, und um die Treppenhalle herum liegen die Wohnungen.

In den sowjetischen Jahren wurde das Gebäude stark beschädigt und verlor einige Elemente, einschließlich der Ritterfiguren. Derzeit ist es in die Liste der Objekte des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung aufgenommen. Was Ivan Nikolajewitsch Zvorikin betrifft, bleibt sein Schicksal nach der Einnahme der Stadt durch die Bolschewiki unbekannt.

Die Geschichte des Gebäudes setzte sich auch in der Sowjetzeit fort, als dort verschiedene Persönlichkeiten lebten. In den 2000er Jahren zog der damalige Gouverneur Chub mit seiner Familie in das ehemalige Haus der Stadtverwaltung ein. Dennoch wird das Haus nach wie vor mit dem Namen Zvorikin assoziiert, der für die Geschichte Rostows am Don von größerer Bedeutung ist als die, die das Erscheinungsbild der Stadt in den Niedergang führten.

Geo-Punkt

Дом ростовского градоначальника Ивана Зворыкина

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