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Haus der Rostower Kaufleute Bredichin

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Eine der architektonischen Perlen von Rostow am Don ist das rotbacksteinerne Haus, das den erblichen Kaufleuten Bredichin gehörte. Es wurde zwischen 1910 und 1915 im Stil des späten Jugendstils erbaut. Der Besitzer dieser prächtigen Villa stammte aus einer Kaufmannsfamilie, die in der Stadt fast seit deren Gründung lebte. Doch nach dem Kommen der sowjetischen Macht verschwand die Familie Bredichin aus Rostow.

Das Haus ist ein zweigeschossiges Gebäude, dessen Fassade mit Darstellungen von Nymphen aus dem Rhein geschmückt ist. Nach einem alten Glauben bringen diese Nymphen Glück für Frauen, was darauf hindeutet, dass das Gebäude möglicherweise für eine Frau bestimmt war. Genauere Informationen darüber gibt es jedoch nicht, ebenso wenig wie über das Schicksal der Menschen, die vor der Revolution hier lebten.

Mit dem Kommen der sowjetischen Macht wurde das Gebäude konfisziert und in kommunalen Wohnraum umgewandelt, was zum Verlust eines erheblichen Teils der Innenausstattung führte. Die erhaltenen Fragmente der vorrevolutionären Dekoration befinden sich in einem bedauernswerten Zustand. Dennoch hinterlässt das Haus immer noch einen Eindruck, und Antiquitätenliebhaber kommen, um die Überreste von Stuck, die gusseisernen Geländer, den Kamin und andere Elemente vergangener Pracht zu sehen. Heute bleibt das Gebäude bewohnt, befindet sich jedoch in einem maroden Zustand und benötigt dringend eine umfassende Renovierung, um eine Tragödie zu vermeiden.

Geo-Punkt

Дом ростовских купцов Бредихина

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