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Haus des traurigen Engels in Petersburg

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Dieses alte Gebäude in der Straße Schukowskogo 53 in Petersburg ist vielen als "Haus des traurigen Engels" bekannt. An der Fassade des Gebäudes ist ein geflügeltes Mädchen mit Heiligenschein abgebildet, weshalb es diesen Namen erhielt. Der Legende nach sprang die Tochter des Eigentümers, des Kaufmanns Panteleimon Badaev, aus dem Fenster dieses Hauses, und zu ihrem Andenken soll er angeblich dieses Relief in Auftrag gegeben haben. Doch das ist nur ein Mythos, da Badaev keine Tochter hatte und der Engel überhaupt kein Engel ist.

Die Geschichte entwickelte sich folgendermaßen. Im Jahr 1904 erwarb Panteleimon Badaev ein Grundstück in Schukowskogo und plante den Bau eines Mietshauses, für das er einen Entwurf beim Architekten Semjon Kirillow in Auftrag gab. Der Architekt entwarf das Gebäude im Jugendstil mit Elementen des Eklekismus, konnte das Projekt jedoch aufgrund seines plötzlichen Todes nicht abschließen. Die Eigentümer mussten einen anderen Architekten suchen, und die Wahl fiel auf Georgij Kosjakov, einen Absolventen der Kaiserlichen Akademie der Künste. Die Idee, das Haus mit originellen Reliefs zu schmücken, kam Kosjakov nach einer Reise nach Italien, wo er die Villa von Papst Pius IV mit der Darstellung der Göttin Aurora und der Sonnenscheibe über ihrem Kopf sah. Dieses Relief inspirierte ihn zur Schaffung ungewöhnlicher Elemente für das Haus.

Infolgedessen wurde vieles im antiken Stil ausgeführt. Der traurige Engel ist tatsächlich Aurora, und der Heiligenschein ist ein zodiakaler Kreis, der die Kontinuität des Lebens symbolisiert. Auf der anderen Seite des Gebäudes stellte Kosjakov Helios dar, Disteln und eine Sonnenblume, die sich der Sonne zuwendet. Leider ging vieles davon verloren, als 1941 eine Sprengbombe auf das Haus fiel und es stark beschädigte.

Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts benutzten die Bewohner einen alten Eichenen Aufzug, um in die oberen Etagen zu gelangen, der dann durch einen Metallaufzug ersetzt wurde. In den 90er Jahren wurde das Gebäude zum Zufluchtsort für Drogenabhängige, Alkoholiker und Obdachlose. Es wurde gesagt, dass hier Prostituierte vom Moskauer Bahnhof arbeiteten.

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“Дом печального ангела” в Петербурге

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