Die Lermontow-Sammlung begann mit der Gründung des Staatlichen Literaturmuseums namens W. I. Dal in 1934. Am 19. Februar 1981 wurde in der Malaya Molchanovka die Abteilung "Hausmuseum M. J. Lermontow" eröffnet. Eines der wertvollsten Exponate dieser Sammlung ist das Haus selbst, ein einstöckiges Holzgebäude mit einem Mezzanin im Empire-Stil. Zum 200. Geburtstag von Lermontow wurde das Gebäude gemäß den ursprünglichen Plänen restauriert. Im Jahr 2014 öffnete das erneuerte Museum erneut seine Türen für Besucher.
Das Haus wurde 1829 von der Großmutter des Dichters, E. A. Arsenyeva, für ihren geliebten Enkel gemietet, und Michail Lermontow lebte hier bis zum Sommer 1832. Die Ausstellung des Museums widmet sich den Jahren von Lermontows Studium im Universitäts-Adelspensionat und an der Moskauer Kaiserlichen Universität sowie seinen ersten poetischen Erfahrungen und Errungenschaften. Im Museum sind Porträts der Mutter, der Großmutter und des Dichters in seiner Kindheit sowie Bücher mit Lermontows Autogrammen zu sehen. Besonders interessant sind seine künstlerischen Arbeiten: zahlreiche Zeichnungen, ein Aquarellporträt des Vaters, Ölgemälde mit Ansichten des Kaukasus und ein Selbstporträt.
Im Museum finden regelmäßig temporäre Ausstellungen, wissenschaftliche Konferenzen, Konzerte klassischer Musik, interaktive Veranstaltungen für Schüler sowie Vorträge und Führungen für Besucher aller Altersgruppen statt.
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