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Das Haus des Kaufmanns Kono­nenko in Krasnodar (Verloren)

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In den 1980er Jahren strebten Architekten an, die Rote Straße zu erweitern, was zum Abriss historischer Gebäude und zum Verlust mehrerer Dutzend architektonisch bedeutender Häuser führte. Unter ihnen war auch das von N.G. Kono­nenko errichtete Haus. Dieses Gebäude, das im klassischen Stil gestaltet war, hatte einen Balkon und einen traditionellen Durchgang, der es in zwei gleich große Teile teilte. Im Erdgeschoss befanden sich Geschäfte mit breiten Schaufenstern, während die Fassade des zweiten Stocks von 12 quadratischen Fenstern und zwei verglasten Balkontüren geschmückt wurde, die äußerlich nicht von den Fenstern zu unterscheiden waren. Die Fassade des Gebäudes war mit korinthischen Säulen, Stuck und breiten Gesimsen sowie einer zentralen Aufsatzkonstruktion und zwei Balkonen mit einem Geländer aus geschnitzten Steinsäulen versehen.

Nikifor Gordeevich Kono­nenko kam Ende des 19. Jahrhunderts nach Jekaterinodar und begann mit dem Handel von Lebensmittelwaren, was ihm Reichtum und den Titel eines Ehrenbürgers einbrachte. In der zentralen Straße der Stadt baute er zwei zweigeschossige Häuser, von denen nur eines auf wundersame Weise dem Abriss entging (Ul. Krasnaya, 104). Es ist bekannt, dass Kono­nenko nicht nur sein Vermögen vergrößerte, sondern auch aktiv am öffentlichen Leben teilnahm. Im Jahr 1904 kaufte er ein Grundstück und übergab das darauf befindliche Gebäude einer Grundschule. Er leistete auch einen bedeutenden Beitrag zur Arbeit der Kuratorien.

Die Jahre 1905 bis 1907 waren eine schwierige Zeit für das kubanische und russische Kaufertum. In Jekaterinodar tauchten revolutionäre Elemente auf, unter denen besonders Anarchisten hervorstachen. Der Sozialist S. Erastov erinnerte sich, dass Kaufleute wie Kono­nenko, Kowalenko, Neiberg und Danko Enteignungen ausgesetzt waren und gezwungen waren, aus Angst zu gehorchen. Für den Widerstand wurden Kaufleute getötet, wie es bei Danko und Stytzenko der Fall war.

Das Leben wurde nicht nur für die Arbeit, sondern auch für das Dasein gefährlich: An Nikifor Gordeevich Kono­nenkos Geburtstag wurde ihm eine vergiftete Schokoladentorte geschenkt. Das Schicksal des Kaufmanns wurde durch den Tod seiner einzigen Tochter Maria, die 1902 die 9. Klasse des Ersten Frauen-Gymnasiums abgeschlossen hatte, getrübt. Das begabte Mädchen starb an Tuberkulose, und nach ihrem Tod verlor das Leben des Kaufmanns seinen Sinn. Er starb am 3. August 1915, und seine Frau Elena Jakovlevna starb am 8. Februar 1918, was die Familie Kono­nenko in Jekaterinodar beendete.

Das zweigeschossige Haus von N.G. Kono­nenko diente lange Zeit den Menschen. Im Obergeschoss befanden sich Bildungseinrichtungen wie das 2. Frauen-Gymnasium und die Schule Nr. 36, während im Erdgeschoss Geschäfte untergebracht waren. In den 1920er Jahren war dort der "Avtopromtorg", ein Büro für den Transport von Passagieren und Gütern, ansässig.

Selbst nach dem Krieg brachte dieses schöne Gebäude mit seiner Fassade weiterhin Nutzen, aber es störte die Pläne der Stadtplaner. An seiner Stelle war der Bau eines unscheinbaren Hotels "Moskau" geplant. Letztendlich wurde das alte Haus abgerissen, und 1984 entstand an seiner Stelle ein 12-stöckiges Standardgebäude, das zwischen den Hotels "Krasnodar" und "Kuban" eingepfercht war und nicht in das umliegende architektonische Erscheinungsbild passte.

Geo-Punkt

Дом купца Кононенко в Краснодаре (Утрачен)

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