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Haus des Kaufmanns Kalashnikov in Krasnodar

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Michail Nikititsch Kalashnikov, Kaufmann der ersten Gilde, war bekannt für seine Praktikabilität und Ehrlichkeit. Er überraschte die Stadtbewohner mit dem Wunsch, ein großes zweigeschossiges Ziegelgebäude für die städtische Versammlung zu errichten.

Im Sommer 1871 versprach er, dass die Einwohner von Jekaterinodar Weihnachten und Neujahr in seinem neuen Haus feiern würden, und hielt sein Wort. Nach Verhandlungen mit dem Architekten W.A. Filippow und der Erstellung von Plänen begann die aktive Arbeit, die der Architekt selbst überwachte. Der Bau verlief mit unglaublicher Geschwindigkeit, und die Stadtbewohner bewunderten die Qualität des Mauerwerks. Selbst Regen hielt die Bauarbeiter nicht auf. Doch es gab auch Neider, die der Meinung waren, dass eine solche Eile lächerlich sei. Aber sie waren erstaunt, als das Haus nach vier Monaten fertig war.

Am 25. Dezember 1871 bestätigte Wassili Andrejewitsch Filippow, dass die Stadtbewohner das neue Jahr im neuen Saal feiern würden. Dies war ein freudiges Ereignis für die Damen der Stadt, die zuvor im alten Versammlungshaus in der Festung gefeiert hatten und bei schlechtem Wetter dorthin gelangen mussten. Die Rote Straße war damals unbefestigt und schlammig.

Die Inneneinrichtung des Saales war prächtig, mit tropischen Pflanzen, Bändern und Girlanden, und beleuchtet wurde er von einem ungewöhnlichen Kronleuchter aus Soldatensäbeln. Michail Kalashnikov beschloss auch, den Zugang zum Gebäude zu verbessern, indem er die Straße mit Steinplatten vom Bau der Alexander-Newski-Kathedrale pflasterte.

Der öffentliche Klub wurde zu einem Ort der Zusammenkunft für die Stadtbewohner, wo Wohltätigkeitsabende, Weihnachtsfeiern, Maskeraden und andere Veranstaltungen stattfanden. Später fügte Michail Kalashnikov dem Gebäude einen dreigeschossigen Anbau mit Geschäften hinzu, von denen einer einem großen Händler, Moisejenko, gehörte. Dies war der Vorläufer der modernen Supermärkte.

Doch die Pläne Kalashnikovs wurden durch eine Krankheit gestört. Er ging bankrott, und sein Eigentum wurde versteigert. Michail Nikititsch hielt den Schlag nicht aus und starb am 11. Mai 1876. Die Stadtverwaltung unterstützte seine Witwe und drei Kinder: Tochter Anna, Sohn Wassili und Sohn Nikolai, die auf Kosten der Stadt eine Ausbildung erhielten.

Im Laufe der Jahre beherbergte dieses Haus die Stadtverwaltung, die Gesellschaft der Kaufleute, ein Theater, ein Juweliergeschäft und einen Straßenbahnfahrerclub. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut und während der Besatzungsjahre zerstört, aber wiederhergestellt. Trotz aller Widrigkeiten hat es sein ursprüngliches Aussehen bewahrt. Heute befindet sich darin ein Arbeitsvermittlungszentrum und ein Pub.

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Дом купца Калашникова в Краснодаре

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